Der Atlantik, eine fotografische Lichtspielerei

Der Atlantische Ozean, auch Atlantik genannt, ist nach dem Pazifik der zweitgrößte Ozean der Erde.

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Der östliche Zentralatlantik bei Teneriffa ist etwa 100 bis 500 Kilometer westlich der Küste von Marokko entfernt.

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Die meisten Strände sind schwarz und bestehen aus  zermahlenem, machmal auch  kieselsteingroßes Vulkangestein.

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Hier die Playa de las Americas im Süden der Insel

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Gischt und Wellen im Herbst

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Blick auf die Punta Brava  im Norden von Teneriffa

Punta Brava 19

mystisch und geheimnisvoll als ND Aufnahme, weiches, fast nebelartig wirkendes Wasser

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Der feine, helle Sandstrand in Puertito de Guimar

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vor Puerto de la Cruz gibt es häufig heftige Wellen

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Spiegelung von Häusern im abfließenden Wasser und hellem Sandstrand im Süden

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Schwarzes Vulkangestein im Wasser, durchbrochen und markant geformt

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Hohe Gischt immer wieder, auch mal im Sommer im Norden der Insel

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kleine , sich überschlagende Wellen…gutes Wetter ohne Wind

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Hier gab es ein Unwetter mit heftigsten Wellen und sehr bewegtem Atlantik

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abfließendes Wasser bei Sommerwetter,  sanft und ruhig, fast spiegelglatter Atlantik

Lavasteinküste mit ND Filter

ND Aufnahme am Vulkanstrand , das Wasser sieht aus wie Nebel

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mystische Abendstimmung in Puertito de Guimar

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feiner, heller Sandstrand in Duque…Auf der Südseite meistens ruhiger, sanfter und gemäßigter, dort liegt ja auch in nicht allzu weiter Entfernung die afrikanische Küste davor.

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Die Möven suchen die kleinen Krebse

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Ebbe und Tiefstand mit grünen Algenbewuchs im Hochsommer

Gischt und Vulkangestein

Vulkangestein und grüne Salzpflanzen direkt am Strand

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Nach einem Unwetter 2018 im November im Norden

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mystische ND Aufnahme

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Ozonangereichertes Wasser sieht immer smaragdgrün aus bei Sonnenlicht

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Blick auf Puerto de la Cruz

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Einstieg in den Atlantik

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Auf den Kanaren kann man den Atlantik mit all seinen Facetten kennen lernen.  Auf der Nordseite  oft im Herbst und Frühjahr wild und unberechenbar, mit hohen Wellen und donnernden Geräuschen, vor allem des Nachts.

 

Plaza de la Glorieta in Las Manchas (La Palma)

Die Plaza de La Glorieta ist ein mit Mosaiken, Skulpturen, Pergolen und Bänken gestalteter Platz in Las Manchas de Abajo, einem Ort in der Gemeinde Los Llanos de Aridane auf La Palma.

Adresse: Spanien, Barrio Cuatro Caminos, 17, 38759 Los Llanos, Santa Cruz de Tenerife

Quelle. https://de.wikipedia.org/wiki/Plaza_de_La_Glorieta

Quelltext Bild 3: http://mehr-als-eine-insel.blogspot.com/2013/10/die-plaza-de-la-glorieta-und-das_7.html

Plaza de la Glorieta
Der Platz wurde von dem palmerischen Architekten und Künstler Luis Morera in den 1990er Jahren entworfen. Ursprünglich sollte ein Platz im Zentrum von Los Llanos umgestaltet werden, die Stadtverwaltung bot dann aber nur den abgelegenen Plaza de Los Cuatro Caminos in Las Manchas an. Morera brauchte trotz reger Mithilfe der Nachbarschaft von 1993 bis 1996, um das Gesamtbauwerk zu erstellen.
Plaza de la Glorieta
Die Mosaike und Skulpturen des Platzes bilden großteils einheimische Fauna und Flora nach. Die Blumenplastiken sind Pflanzgefäße für die jeweils dargestellte Art, so dass Kunst und Natur sich auch hier ergänzen.
Plaza Glorieta
Die Plaza ist ein Gesamtkunstwerk, das um 1990 mithilfe von zahlreichen Helfern des Künstlers errichtet wurde und besteht aus einer durchgehenden Bodenfläche von Mosaiken, Skulpturen und Bänken, zwischen denen geordnet aber doch wild Pflanzen aller Art wuchern, vom Kaktus bis zur Bougainvilla. Am faszinierenden sind allerdings die farbreichen Mosaiken, die Pflanzen aber in erster Linie Tiere zeigen, vor allem Echsen aber auch Vögel, die sich zwischen den Ranken und Winden hindurch schlängeln.Dazu noch Skulpturen, ebenfalls Tiere aber auch Abstraktes, z.B. eine Pflanze, die beim näheren Hinsehen aus Zungen zu bestehen scheint. Kleine Brunnen, Winkel, dann wieder üppige Blüten – was ein bisschen hier fehlt, sind Menschen, Einheimische, die den Platz nutzen, Kinder, die hier spielen, ein Café – so muß man sich auf eine der bunten Bänke setzen und ein bisschen Zeit verstreichen lassen, bevor eine eigenartige und kreative Atmosphäre aus dem Boden zu sickern scheint….

 

Plaza Glorieta
ebenso die Mosaiken aus den kleinen , runden undglatt gewaschenen Atlatik Lavasteinen sind eine Besonderheit

 

Plaza Glorieta
Die Mosaike und Skulpturen des Platzes bilden großteils einheimische Fauna und Flora nach. Die Blumenplastiken sind Pflanzgefäße für die jeweils dargestellte Art, so dass Kunst und Natur sich auch hier ergänzen.

 

Boden der Plaza Glorieta
Der Fußboden der Plaza ist farbenfroh und hat wundervolle Mosaiken von Pflanzen und Tieren.

 

Plaza Glorieta
Das immergrüne Großblattgewächs umrankt die Mosaikbank, zum Mosaikboden hin wird das echte Gewächs verlängert als Keramik.
Plaza de la Glorieta
Luis Morera (* 10. Oktober 1946 in Santa Cruz de La Palma) ist ein auf La Palma wirkender Architekt, Maler und Musiker.[1] Luis Morera machte sich zunächst als Sänger, Komponist und Texter einen Namen. Mit den Gitarristen Miguel Peréz und Manolo Peréz gründete er 1974 die Folkloregruppe Taburiente, mit der er über die Grenzen der Kanaren hinaus bekannt wurde.[2][3] Als Schüler von César Manrique widmete sich Morera ebenfalls der bildenden Kunst. Von 1992 bis 2007 gestaltete er in Los Llanos de Aridane auf einer 300 m² großen Fläche die Weihnachtskrippe, die die bäuerlichen Landschaften und ihre Bewohner La Palmas darstellten. Von 1993 bis 1996 baute er die Plaza de La Glorieta im Ortsteil Las Manchas.
Plaza de la Glorieta
Owunderbare Kombination von klassischeer Mosaikarbeit mit den für La Palma typischen Bodenmosaiken aus kleinen, runden Lavasteinen

Las Aguas (San Juan de la Rambla) Traumweg am Atlantik

Sehr schöner Weg  von Las Aguas in San Juan de la Rambla entlang der alten Königsstraße bis zur Mündung der Ruiz Schlucht.

Sehr schöne Wanderung von Las Aguas in San Juan de la Rambla entlang der alten Königsstraße bis zur Mündung der Ruiz Schlucht.
Sehr schöne Wanderung von Las Aguas in San Juan de la Rambla entlang der alten Königsstraße bis zur Mündung der Ruiz Schlucht.
Der Blick zurück auf San Juan de la Rambla
Der Blick zurück auf das kleine Städtchen San Juan de la Rambla, vom Ortsteil Las Aguas aus beginnt der traumhaft schöne Weg
der alte Weg durch "Rambla"
leicht aufwärts in Richtung Mündung des Barranco del Ruiz
alte Rundsteingasse mit Abbruchkante zum Atlantik
Alte Rundsteingasse mit Abbruchkante zum Atlantik
Blick in Richtung Puerto de la Cruz
mit Schilf und Gräsern umsäumter Weg ….auf alten Pfaden Richtung Puerto de la Cruz
Ansicht beim Rückweg
Für mich endete der Weg am Barranco del Ruiz und der Anblick auf dem Rückweg war nur zauberhaft
Häuser direkt am Atlantik
entlang des Weges stehen direkt an der Abbruchkante hinunter zum Atlantik wunderschön gepflegte kleine Häuser
Finca
Eine leider verwaiste Finca, wie eine kleine Burg tront sie auf den Terrassenfeldern

La Gomera (Teil 1) eine fotografische Reise durch Nord-Ost.

La Gomera ist die zweitkleinste Insel der Kanaren und liegt rund 1300 Kilometer vom spanischen und 300 Kilometer vom afrikanischen Festland entfernt. Der Fährhafen Los Cristianos auf Teneriffa ist nur 38 Kilometer entfernt. Die höchste Erhebung der Insel ist der 1.487 Meter hohe Garajonay, der im gleichnamigen Nationalpark liegt.

Die Inselhauptstadt ist „San Sebastian de la Gomera“ liegt  an der Ostküste der Insel.

 

https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
San Sebastian de la Gomera …https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
Der Torre in San Sebastian     https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
der „Torre“ im Park, https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
Die Plaza...https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
Die Plaza…https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
San Sebastian de la Gomera
Kirche mit Blick in die Oberstadt…https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

La Gomera ist vulkanischen Ursprungs und etwa elf Millionen Jahre alt.  Sie  besteht zum großen Teil aus poröser Lava, gelbem und rotem Aschentuff und Lapillituff, älteren schräg gestellten Basalten (an der Küste in Los Organos zu sehen) sowie jüngeren horizontalen Basalten. Der letzte Vulkanausbruch liegt etwa zwei Millionen Jahre zurück.

Die Insel ist fast kreisrund und hat tiefe Barrancos, es gibt keine Autobahn und auch keine Ringstraße in Küstennähe, die um die Insel herum führt. Darum  muss man lange Wege herauf und herunter fahren, wenn man die Insel erkunden möchte.

 

Blick auf Agulo
Die Landschaft im Norden um den Ort Agulo herum ist geprägt von fruchtbaren Terrassenfeldern, schroffen Steilwänden und einem wundervollen Blick auf das Meer. Der Ort Agulo, wird von den Einheimischen als der grüne Balkon bezeichnet. Die geschlossene Siedlungsform Agulos ist einzigartig https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Agulo
Agulo ist die kleinste der sechs Gemeinden der Kanareninsel La Gomera. Das gut erhaltene, ursprüngliche Dorf Agulo ist Hauptsitz der Gemeinde. https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Tierra Rojo
Tierra Rojo, um den Mirador Abrante herum. Ein Spaziergang oder eine Wanderung von hier nach Agulo ist ein Erlebnis. Besonders gegen Abend, wenn der Passat durch diese rote Landschaft durchzieht gibt es mystische Momente….https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Mirador Abrante
Der Aussichtspunkt Abrante bietet einen spektakulären Blick auf den Kessel von Agulo mit der Insel Teneriffa als Hintergrund. https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Tierra Rojo
Rote, lockere Erde, sehr leicht und sandig . Sie zeigt alle Farben von Ocker nach dunkelrot und Lila…je nach Wetterlage…..https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Tierra Rojo
Teneriffa-Blick vom Mirador Abrante…https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

rote Felsen
Bizarre rote Farbwelt, mit Büschen in Dunkelgrün und meerblick..https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Mirador Abrante
Spektakulärer Aussichtspunkt hoch über Agulo mit einem verglasten Schwebebalkon, der 10 m über dem Abgrund schwebt…https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Gasse in Agulo
In der tiefer gelegenen Region liegt Agulo Casco, von einem natürlichen Amphitheater umgeben, in dem sich die drei Orte La Montañeta, Las Casas, El Charco, und etwas abgelegen, das Gehöft Caserio de Lepe befinden. …https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Kirchplatz Agulo
Kirche Iglesia de San Marcos wurde nach Plänen des Architekten Pintor y Ocete um 1920 im maurischen Stil erbaut. Innen birgt sie eine Christusfigur des kanarischen Künstlers Pérez Donis…..https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Kirche Agulo
Kirche Iglesia de San Marcos in Agulo…https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Agulo
Agulo, umgeben von Terrassenfeldern und Landwirtschaft…https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Agulo
Umringt von einer hohen Felswand im Halbrund liegt Agulo wie auf einer Halbinsel malerisch an der Küste, umgeben von Feldern und Terrassenanbauten….https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

 

 

Playa San Marcos
Die Playa San Marcos ist über endlos Kurven von Agulo aus zu erreichen. Es erwartet einen dafür eine idyllische, kleine Kiesbucht kombiniert mit einer überdachten Rekreativa. ( Grillplatz)…https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
Playa San Marcus bei Agulo
üppig wachsendes Schilf, Gummibäume wie Sträucher so breit und kurzstämmig und große Steine und Felswände…das alles macht den Charme dieser Playa aus. https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Boote auf der Playa San Marcus
zwei alte Fischerkähne und ein dickes Tauliegen wie vergessen direkt an der Playa. Der Atlantik ist aber eher rauh dort mit Wellengang….https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

In der Nähe von der Inselhauptstadt San Sebastian findet man den grünen und üppig bewachsenen, sehr urbanen und malerischen Barranco de la Villa. Zeigt sich die Landschaft an der Ostküste um San Sebastian herum ansonsten eher ausgetrocknet und karg,  findet man hier  ein Paradies an Grün und Pflanzen.

Barranco de la Villa
Fährt man von San Sebastián stadtauswärts und hält sich Richtung Chejelipes, gelangt man rasch in die „Schlucht hinter der Stadt“….https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Stauseen im Barranco de la Villa
Dieser Barronco ist üppig grün und wird von so vielen Quellen versorgt, dass hier mehrere Stauseen angelegt werden konnten…..https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
Barranco de la Villa
Stille, blumenumrankte Weiler liegen am Weg, so El Langrero mit dem Ausflugslokal La Cabaña, genannt…https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

La Laja
In Chejelipes teilt sich die Schlucht: Rechts geht es in die unter Naturschutz stehende Schlucht Barranco de Aguajiva, links in den Barranco de la Villa bis hin in das idyllische Dorf La Laja (11 km ab San Sebastián). https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

Vallehermoso (zu deutsch: Schönes Tal) nach San Sebastián die zweitgrößte Gemeinde La Gomeras. Der Hauptort trägt ebenfalls den Namen Vallehermoso und war einst Sitz der Inselhauptverwaltung.

Markanter, gespaltener Berg in Valle Hermoso
Markanter, gespaltener Berg in Valle Hermoso, direkt darunter ist das Informationscenter mit einem schönem Terrassenlokal und Blick auf diesen Berg….https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
Obertal Valle Hermoso
Das Tal ist vom Tourismus weitgehend unberührt und die Bevölkerung lebt von Landwirtschaft, Käseherstellung , Tomaten-, Bananen- und Weinanbau. Hier ist das Zentrum der Palmenhonigproduktion (Miel de Palma). Aber auch Rum wird produziert. https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Valle Hermoso
Kleine, bunte Häuschen prägei Landschaft, umringt von üppigem Grün der Terrassenfelder…https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Dank vieler Unterkünfte und guter Lokale ist Hermigua ein idealer Standort für Wandertouren in den Nationalpark. Der durch steile Felswände geschützte Ort liegt in einem langgestreckten, sich zur Küste hin öffnenden Tal.

Hermigua
Auf Hermiguas terrassierten Hängen und im Schluchtenbett wogt ein Meer grüner Bananenstauden, im Obertal entdeckt man Avocados und Mangos, Papayas und Weinreben……https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

unteres Tal von Hermigua
Hermigua gilt als das wasserreichste Tal La Gomeras und wird ganzjährig vom Rio del Cedro versorgt. Deshalb lebt Hermigua neben wenig Tourismus hauptsächlich von Landwirtschaft….https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
Playa Santa Catalina
Blick auf die Playa Santa Catalina, mit breitem, schwarzen Sandstrand und angrenzenden Bananenplantagen. Er liegt zwischen Hermigua und Agulo…https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Playa Caleta
Die Playa de la Caleta liegt etwas abseits von der Playa Santa Catalina gelegen und ist über eine kleine Nebenstraße zu erreichen….https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Playa La Caleta
Schwarzer Sandstrand und schwarze Kieselsteine sowie bizarr geformte Lavafelsen machen den Charme dieser Playa aus. Es gibt Bäume und Sträucher und eine Bude, wo zwei Frauen selbstgepressten Obstsaft anbieten. Die Zufahrt ist etwas schwer zu finden…mit Maps von Google aber kein Problem….https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Playa Caleta
Die Playa Caleta ist eine Oase mit Grün, Bepflanzungen, angelegten Wegen und vorhandenen Mülltonnen sowie Dusche und Toilettenanlage…https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Blick von der GM2 aus auf die Berge
Die gut ausgebaute Straße „GM2“ , die von San Sebastian aus in Richtung Garajonay führt ist voller Überaschungen. Die Felsen zeigen sich in vielen Farben, obwohl es eher karg ist…https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Quellennachweis

La Palma…eine fotografische Reise rund um die Insel

La Palma

ist die nordwestlichste der Kanarischen Inseln  und gehört verwaltungstechnisch zur Provinz Santa Cruz de Tenerife. Ihre Hauptstadt ist Santa Cruz de La Palma, und ihre größte Gemeinde ist Los Llanos de Aridane.

 

 

uralte Canarische Kiefer
Die Kanarische Kiefer (Pinus canariensis), auch Kanaren-Kiefer genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Kiefern (Pinus) innerhalb der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Sie ist auf den Kanarischen Inseln endemisch. Sie ist die wirtschaftlich wichtigste Baumart der Kanaren. Die Art ist ein Natursymbol der Insel La Palma
Die Salinen von Fuencaliente de La Palma ist die südlichste der 14 Gemeinden der Kanareninsel La Palma
Die Salinen von Fuencaliente de La Palma ist die südlichste der 14 Gemeinden der Kanareninsel La Palma
Nationalpark Caldera de Taburiente
Nationalpark Caldera de Taburiente
Der Nationalpark Caldera de Taburiente, (spanisch: Parque Nacional de la Caldera de Taburiente), liegt auf der Kanarischen Insel La Palma. Er bildet eine nach Westen offene krater- oder calderaähnliche Vertiefung im Zentrum der Insel.
Der Nationalpark Caldera de Taburiente, (spanisch: Parque Nacional de la Caldera de Taburiente), liegt auf der kanarischen Insel La Palma. Er bildet eine nach Westen offene krater- oder calderaähnliche Vertiefung im Zentrum der Insel.
Blick auf Santa Cruz vom Mirador de la Concepcion
La Palma ist, wie alle Kanarischen Inseln, vulkanischen Ursprungs. Ihre Entstehung wird auf einen Hotspot im Erdmantel zurückgeführt, der auf dem – vom Atlantik überdeckten – Teil der Afrikanischen Platte die Kette der Kanarischen Inseln aufgebaut hat.
Salzherstellung in Fuencaliente de La Palma
Innerhalb des Naturdenkmals Cumbre Vieja y Teneguía, liegen, direkt neben einem Leuchtturm, die Salinen von Fuencaliente (Las Salinas de Fuencaliente), ein Gebiet von wissenschaftlicher Bedeutung mit einer Größe von etwa 7 Hektar Welt-Icon. Dieses bietet einer Reihe von geschützten und bedrohten Vogelarten (Watvögel und Zugvögel) Lebensraum. Das dortige Besucherzentrum (mit Bar und Restaurant) informiert über die beiden Schutzgebiete. Die Salinen selbst werden zudem als Wirtschaftsbetrieb zur Gewinnung von Meersalz und Salzblume (Flor de Sal) genutzt.
Sehenswert ist die im Ortsteil Las Manchas befindliche Plaza de La Glorieta mit ihren Mosaiken und Bepflanzungen, die von Luis Morera, einem Schüler von César Manrique entworfen wurde.
„Der Jardino de Delicias, (Garten der Freuden`) liegt an der Straße, die von Puerto de Naos nach Los Llanos de Aridane auf der Insel La Palma führt. Es ist eine Einladung, mit dankbarer Freude die Dinge zu erkennen, die die Welt, die Natur, der Kosmos uns gegeben hat und die wir auf bewusste Weise genießen. Historisch-künstlerisch haben die Schöpfer von Avivarte im Triptychon von El Bosco viele Elemente gefunden, die einen wertvollen Anreiz für die Schaffung ihres „Gartens der Lüste“ waren.
Provinz Santa Cruz de Palma
Provinz Santa Cruz de Palma
https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
las Manchas de abajo
Los Llanos.
„Der Jardino de Delicias, (Garten der Freuden`), hier gibt es Mosaikböden und Skulpturen, bizarr anmutende Konstruktionenen von geländern und Balkonen, Springbrunnen und verzierte Treppenaufgänge. Man erkennt die Anlehnung an den „Parque Güell“ in Barcelona der von Antoni Gaudí in den Jahren 1900 bis 1914 erschaffen wurde.
Parque Botánico in Los Llanos de Aridane
Mit Natan Teutsch gründete Morera das Unternehmen Avivarte und baute den oberen Teil des Parque Botánico in Los Llanos de Aridane um, der jetzt den Namen El Jardín de las Delicias trägt. Die Gestaltungselemente des Parks sind Lavagestein und wieder Mosaiken aus gebrochener Kachelkeramik, aus denen die Künstler eine Miniaturgebirgslandschaft und Abbildungen von Tieren und Pflanzen erstellten
 El Jardín de las Delicias
El Jardín de las Delicias trägt. Die Gestaltungselemente des Parks sind Lavagestein und wieder Mosaiken aus gebrochener Kachelkeramik
Von 1992 bis 2007 gestaltete er in Los Llanos de Aridane mit Natan Teutsch den El Jardín de las Delicias
Als Schüler von César Manrique widmete sich Morera ebenfalls der bildenden Kunst. Von 1992 bis 2007 gestaltete er in Los Llanos de Aridane mit Natan Teutsch den El Jardín de las Delicias

La Palma ist eine der geologisch jüngsten Inseln der Kanaren, deren Vulkanismus an vielen Kratern und Lavaströmen entlang der Vulkanroute auf der Cumbre Vieja und dem großen Krater der Caldera de Taburiente noch sichtbar ist. Sie ist mit 40 % Waldbedeckung im Vergleich zu den anderen Kanarischen Inseln die waldreichste und wird daher auch Isla Verde („Grüne Insel“) genannt. Da La Palma vom Massentourismus verschont geblieben ist, haben viele Orte der Insel ihren ursprünglichen Charakter erhalten.

Das Theater in Santa Cruz de la Palma
Das Theater in Santa Cruz de la Palma. Der Altstadtkern von Santa Cruz wurde zum kunsthistorischen Baudenkmal erklärt. Die Hauptdurchgangsstraße ist die Avenida Maritima, die nur auf der Landseite bebaute Uferstraße. Hier befinden sich neben neuen Gebäuden einige alte Häuser im kanarischen und kolonialen Stil mit kunstvoll verzierten Holzbalkonen.

Santa Cruz de la Palma
Die Gemeinde „Santa Cruz de la Palma“ liegt unterhalb der bewaldeten Berghänge der Cumbres (Cumbre Nueva und Cumbre Vieja) auf der östlichen Seite der Insel. Zwischen Küste und Cumbres erstreckt sich ein schmaler Uferstreifen, so erstrecken sich die weißen Häuser an den Berghängen. Alle Verwaltungseinrichtungen von La Palma sind in Santa Cruz de La Palma konzentriert.
Richtung Los Tilos zum Lorbeerwald
Richtung Los Tilos zum Lorbeerwald
Südostküste
Diese Gegend, die den Namen Tenagua trug, wurde als das siebte Königreich der Insel bezeichnet. Der Boden ist fruchtbar, da hier im Osten der Insel die Wolken durch den Nordostpassat oft abregnen. Durch sie entstanden zahlreiche Quellen. Auf dem Gebiet gibt es Lorbeerwälder, die Überbleibsel aus dem Tertiär. Das häufigste landwirtschaftliche Produkt war das Getreide. Die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde hing oft an Perioden von schlechten Ernten und Hungersnöten, was dazu führte, dass Menschen nach Kuba und Venezuela auswanderten. Heutzutage erfüllen die Produkte Obst, Gemüse, Wein, und besonders die Banane die Ansprüche der neuen Märkte. Ein kleinerer wirtschaftlicher Zweig ist der Tourismus.
Barranco Secco
Aussichtspunkt von Las Vueltas de San Juanito bei der Schlucht Barranco Seco. Weitere Höhepunkte auf dieser Strecke sind: 1. Die Playa de Nogales an der Steilküste von Puntallana. Sie gilt als einer der schönsten Strände der Insel. Hier gab es früher Meeresschildkröten. 2. Die Kirche von San Juan Bautista (Johannes der Täufer) existierte schon nach der Eroberung, wurde jedoch im 18. Jahrhundert neu aufgebaut. Innen birgt sie den Heiligen Schutzpatron, eine flämische Schnitzerei aus dem 16. Jahrhundert. 3. Die Wallfahrtskapelle und Aussichtspunkte von San Bartolomé am Fuße des Berges von La Galga.
Im Barranco de San Juan der Gemeinde San Andrés y Sauces befinden sich die weiträumigen Guanchenhöhlen
Im Barranco de San Juan der Gemeinde San Andrés y Sauces befinden sich die weiträumigen Guanchenhöhlen Cuevas del Tendal mit ehemals 16 Räumen der Anwohner sowie zwei Sammelgrabhöhlen (Nekropole). Im Umfeld der Höhle befanden sich mehrere Hüttendörfer. Auf der Südseite des Barrancos wurde das Informationszentrum El Tendal errichtete, das neben der Höhle Belmaco in Mazo und Zarcita Zarza in Garafía die dritte prähispanische Stätte auf La Palma ist.
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Südwestküste bei Todoque

La Palma ist ene eher kleine Insel mit steilen Hanglagen bei einer Inselfläche von 708 km² und dem Gebirgsmassiv mit dem 2426 Meter hohen Roque de los Muchachos.

Roque de los Muchachos
Roque de los Muchachos. Das in der Caldera anfallende Wasser fließt über die Schlucht Barranco de Las Angustias (spanisch: Schlucht der Ängste, Beklemmungen) im Westen der Insel in den Atlantik. 1954 wurde das Gebiet zum Nationalpark erklärt, dem Parque nacional de la Caldera de Taburiente. Der Nationalpark ist am Roque de Los Muchachos über die Zufahrtsstraße zum Observatorium, durch den Barranco de Las Angustias über die Zufahrtsstraße von Los Llanos und von El Paso über den Aussichtspunkt La Cumbrecita zugänglich, in dessen Nähe die Parkverwaltung ICONA (Instituto Nacional para la Conservación de la Naturaleza, Nationales Institut für Naturschutz) ein Besucherzentrum unterhält. Hier werden unter anderem geführte Wanderungen angeboten.
Panorama vom Gipfel auf die Caldera de Taburiente.
Panorama vom Gipfel auf die Caldera de Taburiente. Der Berg gehört zum Parque Nacional de la Caldera de Taburiente und bildet den nordwestlichen Rand der Caldera. Vom Roque de los Muchachos kann man die Nachbarinseln Teneriffa, El Hierro und La Gomera sehen.
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die Caldera
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Parque Nacional de la Caldera de Taburiente
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bunte Felsenlandschaft
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der höchste Punkt des Los Muchachos

Den höchsten Punkt bilden alte Vulkanschlote, die der Erosion von Wind und Wasser standgehalten haben. Zwischen 2.350 und 2.400 Metern Höhe befindet sich das Institutsgelände des Roque-de-los-Muchachos-Observatoriums. In der Nähe des Observatoriums verläuft eine Straße, die die West- und die Ostseite der Insel verbindet. Durch das Hochgebirgsklima ist diese Strecke stark durch Steinschlag gefährdet, der hauptsächlich durch schmelzendes Eis im Frühjahr entsteht.

Der Berg gehört zum Parque Nacional de la Caldera de Taburiente und bildet den nordwestlichen Rand der Caldera. Vom Roque de los Muchachos kann man die Nachbarinseln Teneriffa, El Hierro und La Gomera sehen.

La Palma Lavaund Geröllfelder
Am 24. Juni 1949 öffnete sich unter heftigem Beben der neu entstandene Krater Duraznero in etwa 1800 m Seehöhe, aus dem erst Pyroklastika, dann Lava austrat, die am Fuß des Kraters einen Lavasee bildete. Ein Teil des Lavastroms floss ostwärts die Cumbre Vieja hinab bis in die Gemeinde Villa de Mazo. Am Tag des Vulkanausbruchs berichteten Waldarbeiter auf dem Berg von Erdspalten, aus denen Schwefelgase austraten, und Erdrutsche, die zeitgleich zum Erdbeben auftraten, begleitet von intensiven und langandauernden unterirdischen Geräuschen
Der Wasserreichtum in der Region Los Tilos schuf über einen Jahrmillionen anhaltenden
Der Wasserreichtum in der Region Los Tilos schuf über einen Jahrmillionen anhaltenden Erosionsprozess die tiefen Schluchten des Barranco del Agua mit einer üppigen Vegetation, die heute aus einer der größten noch zusammenhängenden Lorbeerwälder der Erde besteht. Hier wachsen neben großen Farnen zahlreiche, teils endemische Lorbeerarten. Da vor etwa 100 Jahren im oberen Bereich des Barrancos das Quellwasser abgeleitet wurde, ist dieser Erosionsprozess weitgehend zum Stillstand gekommen. Das tief eingeschnittene Flussbett, das durchwandert werden kann, ist noch Zeuge dieses vergangenen Prozesses.
Eingang zur Fahrt durch die Caldera Taburiente
Die Caldera de Taburiente misst etwa neun Kilometer im Durchmesser und hat einen Umfang von rund 28 Kilometern. Ihre tiefste Stelle liegt bei etwa 430 Metern ü. Meeresspiegel. Den höchsten Punkt von 2.426 Metern ü. Meeresspiegel erreicht der Kraterrand im Norden mit dem gleichzeitig höchsten Punkt La Palmas, dem Roque de los Muchachos. Das in der Caldera anfallende Wasser fließt über die Schlucht Barranco de Las Angustias (spanisch: Schlucht der Ängste, Beklemmungen) im Westen der Insel in den Atlantik.
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Caldera de taburiente
Am 10. Juli erreichte die Lava das Meer, wo sie eine etwa 6 Kilometer lange und etwa dreieinhalb Kilometer breite Lavaplattform bildete, unter der sich verschiedene Lavatunnel ausgeformt haben. Auf diesem Plateau befinden sich heute Bananenplantagen, der 1993 erbaute Leuchtturm Faro de Punta Lava und der - nach dem Leuchtturm benannte - Ort La Bombilla. Zwischen den Orten Todoque, Las Manchas und Puerto Naos ist das weitflächige Lavafeld zu sehen, das von den Verbindungsstraßen zwischen den Orten durchzogen wird.
Am 10. Juli erreichte die Lava das Meer, wo sie eine etwa 6 Kilometer lange und etwa dreieinhalb Kilometer breite Lavaplattform bildete, unter der sich verschiedene Lavatunnel ausgeformt haben. Auf diesem Plateau befinden sich heute Bananenplantagen, der 1993 erbaute Leuchtturm Faro de Punta Lava und der – nach dem Leuchtturm benannte – Ort La Bombilla. Zwischen den Orten Todoque, Las Manchas und Puerto Naos ist das weitflächige Lavafeld zu sehen, das von den Verbindungsstraßen zwischen den Orten durchzogen wird.
„La bombilla“ bedeutet „die Glühbirne“, was der Siedlung aufgrund des dortigen Leuchtfeuers den Namen gab
„La bombilla“ bedeutet „die Glühbirne“, was der Siedlung aufgrund des dortigen Leuchtfeuers den Namen gab. Das erste Leuchtfeuer wurde bereits errichtet, bevor ein kleines Fischerdorf entstand, das im Laufe der Zeit bis zu 200 Häuser zählte. Die Häuser, die jedoch größtenteils ohne Baugenehmigung errichtet wurden, wurden sowohl von den ansässigen Fischern als auch von anderen Inselbewohnern als ständiger Wohnsitz oder als Wochenendhäuser genutzt. Auf der Grundlage des Küstenschutzgesetzes wurde ein Teil der Häuser abgerissen (diejenigen an der Playa Nueva zwischen 2004 und 2007 vollständig[3]), ein anderer Teil blieb nach Protesten und Einsprüchen gegen die Umsetzung des Gesetzes bestehen.[4] Die Siedlung ist inzwischen nicht mehr dauerhaft bewohnt.[1] Die wenigen Fischer, deren Boote noch in La Bombilla liegen, wohnen zumeist im nahen Puerto Naos. Die übrig gebliebenen Häuser dienen weiterhin als Wochenendhäuser oder werden an Touristen vermietet. Ihr Status ist „illegal“, aber „geduldet“.
Los Tilos Lorbeerwald
Der Wasserreichtum in der Region Los Tilos schuf über einen Jahrmillionen anhaltenden Erosionsprozess die tiefen Schluchten des Barranco del Agua mit einer üppigen Vegetation, die heute aus einer der größten noch zusammenhängenden Lorbeerwälder der Erde besteht. Hier wachsen neben großen Farnen zahlreiche, teils endemische Lorbeerarten. Da vor etwa 100 Jahren im oberen Bereich des Barrancos das Quellwasser abgeleitet wurde, ist dieser Erosionsprozess weitgehend zum Stillstand gekommen. Das tief eingeschnittene Flussbett, das durchwandert werden kann, ist noch Zeuge dieses vergangenen Prozesses
Das Gebiet Los Tilos besitzt ein kleines Besucherzentrum, angelegte Wanderwege und Aussichtspunkte.
Eingang zum Lorbeerwald los Tilos. Das Gebiet Los Tilos besitzt ein kleines Besucherzentrum, angelegte Wanderwege und Aussichtspunkte.
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auf zum Wasserweg in Los Tilos

Der 511 Hektar große Lorbeerwald Los Tilos  wurde 1983 von der UNESCO zum Biosphärenreservat La Palma ernannt. La Palma war somit die erste spanische Insel, die diese wichtige internationale Anerkennung erhielt. 1998 wurde das Gebiet auf eine Fläche von 13.000 Hektar erweitert, die etwa 16 % der Inselfläche abdeckt.

Damit wurden die nordöstliche Gemeinden der Insel, Barlovento, Puntallana, San Andrés y Sauces und teilweise auch Santa Cruz de La Palma eingebunden.

Der Wasserreichtum in der Region Los Tilos schuf über einen Jahrmillionen anhaltenden Erosionsprozess die tiefen Schluchten des Barranco del Agua mit einer üppigen Vegetation, die heute aus einer der größten noch zusammenhängenden Lorbeerwälder der Erde besteht. Hier wachsen neben großen Farnen zahlreiche, teils endemische Lorbeerarten.

Da vor etwa 100 Jahren im oberen Bereich des Barrancos das Quellwasser abgeleitet wurde, ist dieser Erosionsprozess weitgehend zum Stillstand gekommen. Das tief eingeschnittene Flussbett, das durchwandert werden kann, ist noch Zeuge dieses vergangenen Prozesses.

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Panorama vom Gipfel auf die Caldera de Taburiente

Text Quellennachweis

Die Kanaren, ein Überblick

 

Die „Kanarischen Inseln“ sind eine vulkanische Inselgruppe im Atlantik vor der Nordwestküste von Afrika.

Politisch

gehören die (seit kurzem) 8 Inseln zu Spanien, geographisch zu Afrika und biogeografisch zu Makaronesien. Sie unterliegen der zentralen Regierung von Spanien (Madrid), haben aber eine eigene, autonome Regierung.

Jede Insel hat ihre eigene Insel-Verwaltungsbehörde, das „Cabildo“, ausgenommen die neu anerkannte Insel La Graciosa.

Die Inselgruppe besteht aus 7 Hauptinseln und einer seit Juni 2018 dazu gekommenen und vom Senat anerkannten Insel „La Graciosa“

  1.  Teneriffa:  Hauptstadt der Kanaren insgesamt und Verwaltung „Santa Cruz de Tenerife“
  2. Gran Canaria:  Hauptstadt und Verwaltung  „Las Palmas de Gran Canaria“
  3. Fuerteventura:  Hauptstadt “ Puerto del Rosario“, Verwaltung Las Palmas de Gran Canaria
  4. Lanzarote:  Hauptstadt „Arecife“, Verwaltung Las Palmas de Gran Canaria
  5. La Palma:  Hauptstadt „Santa Cruz“, Verwaltung Santa Cruz de Tenerife
  6. La Gomera:  Hauptstadt „San Sebastián“, Verwaltung Santa Cruz de Tenerife
  7. El Hierro:  Hauptstadt „Valverde“ , Verwaltung Santa Cruz de Tenerife
  8. La Graciosa   kein eigenes Cabildo, Lokalverwaltung, Hauptort „La Caleta de Sebo“ .

 

 

 Die klimatischen Bedingungen

haben einen Sonderstatus, denn es herrscht auf allen Inseln ein gemäßigtes  Klima, verwunderlich, wenn man die geografische Lage vor Afrika bedenkt.

Trotzdem hat jede Insel seine klimatischen Eigenheiten und Besonderheiten und unterscheiden sich klimatisch.

Der Passat, ein Nord-Ost-Wind,

beeinflusst im Frühling, Sommer und auch im Herbst das  Wetter und kann auch in manchen Gebieten mit flach abfallenden Tälern dafür sorgen, dass sich die daraus entstehenden Passatwolken zusammenballen und fest an den Berghängen klebt. Dort ist es dann grau und auch kühler, während an der Küste trotzdem die Sonne scheint und der Himmel dunkelblau ist.

Anagagebirge im Passat
Die Passatwolken nähren im Anagagebirge die Lorbeerurwälder. Er zieht in schnellem Tempo über den blauen Himmel und es wird kurzzeitig dunkel und nass. Die Blätter melken die Wolken und lassen das gespeicherte Wasser bei Bedarf auf die Wurzeln abregnen.

 

Ebenso gibt es ein starkes Nord-Süd Gefälle…im Norden bewölkt und kühl, im Süden und Westen dagegen ist es oft sehr warm, mit trockener Luft und viel Sonne.

Dieses Wetterphänomen macht sich auch in der Vegatation bemerkbar.

Im Süden

der Inseln findet man viel Tuffstein, Lava, mondähnliche Landschaften ohne Bäume und wesentliche Pflanzen. Lediglich das „Malpais“, zu Unrecht „schlechtes Land“ genannt, ein urwüchsiges Buschland hat, wenn man genauer hinschaut einige interessante Pflanzen zu bieten,  die nur blühen und mit Blättern behaftet sind, wenn es geregnet hat.

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Die Roques de Garcia , an der Ucancaebene am Urvulkan und am Fuße des Teides mit einer Höhe von 2200. Der Felsen hat lilarote Adern und ist durch Eisenerze und Mineralien, sowie Wind, Wetter, Salz und Frost je nach Jahreszeit und Sonnenstand immer in anderen starken Farben anzutreffen. Hier kurz nach Sonnenuntergang

Dort wachsen über 3000 Jahre alte Pflanzen, wie die „Tabaibe“, welche einen kurzen, ca 50 cm langen stammähnlichen Aufbau hat, sieht fast aus wie eine riesige Ingwerwurzel und darauf eine weit verzweigte Buschkrone mit kleinen, grünen Blättchen. Diese fallen in der Trockenzeit ab und der so nackte buschähnliche Baum kann Jahre ohne Wasser überleben, bis es wieder regnet. Dann entwickelt er fast über Nacht sehr hellgrün leuchtende Blättchen.

 

 

Malpais de Guimar mit Tabaibe
Malpais de Guimar mit belaubten Tabaiben

 

Ebenso altes 20 cm hohes Buschland, sehr kratzig und stachelig, ohne irgendwelches Grün, dann die Candelaber-Kakteen, die von ihrer verzweigten Wuchsform an eine mehrarmige „Kandelaberleuchte“ erinnert und eigentlich zur Gattung der „Wolfsmilchgewächse“ gehört.

 

Der Norden

besticht durch seine Vielfalt an Gewächsen, Wiesen, Blumen, Bäumen und Wäldern. Nur Lanzarote macht da eine Ausnahme, diese Insel ist eher durchgängig karg.

Jede Insel für sich ist vollkommen anders in seiner Struktur, Vegetation, im Klima und auch in seinen Sitten und Gebräuchen.

 

Orotavatal
Orotavatal
Isla Baja
Isla Baja

 

Es lohnt sich jede der acht Inseln zu besuchen und erst danach kann man die großen und kleineren Unterschiede  erfassen und jede Insel für sich in ihrer Einzigartigkeit begreifen und schätzen lernen.

„Sternenregen“ im Angesicht des Teide

 

Die Nacht der Nächte, ein Trip der ganz besonderen Art

Die Nacht  des Sternenregens, wo der Himmel die Sterne der Erde übergibt, wo die Sternschnuppen wie leuchtende Pfeile mit bloßem Auge zu sehen sind, berührt die Seele und man bekommt eine kleine Ahnung davon wie unendlich groß und erhaben die Unendlichkeit des Himmels ist und wie unsagbar winzig und unbedeutend der Mensch wird.

Ein himmlisches Schauspiel, welches der Sternschnuppenstrom „Perseiden“ in dieser Nacht gegen 2 Uhr Morgens geboten hat. Die verglühenden Perseiden haben eine Geschwindigkeit von ca 60 km in der Sekunde und sind im Nationalpark besonders gut zu sehen, da es dort keinerlei künstliches Licht gibt und die Luft extrem klar ist, dabei sind es genau genommen nur winzige Staubkörner aus dem Schweif des Kometen „Swift- Tuttle“.

12.8.16 Sternenregen
12.08.16 Nationalpark Teide, 2340 m Höhe Sternenregennacht und  Kometen

Als wenn das noch nicht genug zum Staunen war,  kam dann die sehr gut sichtbare Milchstraße dazu ,die eigentlich eine Sternenscheibe ist von über 100.000 Millionen Sternen.

Es sollte eigentlich eine stille und verwunschene Nacht werden, in meiner Vorstellung jedenfalls. Ich hatte dieses Schauspiel noch nie erlebt und fuhr sehr rechtzeitig gegen 22 Uhr, bewaffnet mit Stativ, Weitwinkel und Fernauslöser und Hocker in Richtung Nationalpark. Ich wusste nicht was da auf mich zu kam.

Eine 20 km Autoschlange wälzte sich den Berg herauf. Die Autos voll mit Familien mit Kindern, alle sehr fröhlich, ausgesprochene Feierlaune. Zu allem Überfluss war es auch noch ein Samstag, Wochenende und somit hatten fast alle berufstätigen Menschen frei. Im Nationalpark gab es keinen freien Parkplatz mehr, überall standen die Autos herum, der Boden, die Wege, die Parkplätze , ja jeder kleinste Winkel belagert mit Menschen auf Isomatten, mit Picknickkorb und Sektflaschen bewaffnet. Aus den Autos ertönte laute Musik.

Oh mein Gott…..so hatte ich mir das nicht vorgestellt! Partystimmung im Angesicht des Teide unter glühendem Sternenhimmel.

Milchstraße und Sternenregen
Milchstraße und Sternenglühen im August am Fuße des Teide

Es war eine sehr warme Nacht, es war keinerlei Jacke nötig. Ein T-Shirt reichte auf 2330 m Höhe aus. Die Leute saßen und lagen eng an eng und als der Sternenregen begann , sangen sie mit ihren erhobenen Sektgläsern in der Hand: „Viva Estrellas“

Meine ganzen Vorhaben zunichte, au weia…ich kam mir vor wie auf einem Rockfestival.

Nach langem Suchen habe ich einen Parkplatz gefunden, inzwischen war es 1 Uhr geworden. Tapfer bin ich mit meiner Ausrüstung über die Isomatten und Liebespaare gestiegen, habe mich mit meinem Stirnlicht behaftet durchgewurschtelt, um nicht in die Picknickkörbe zu treten. Nach einer halben Stunde hat sich dann endlich ein Platz gefunden, wo ich erst mal durchatmen konnte. Um mich herum ca 20 Leute, die aber alle auf dem Boden lagen und in den Himmel betrachteteten.

Sternendrehung bei 25 Minuten Belichtung

Ja und dann war es soweit. Es schien mir, als würde sich der Himmel öffnen und der liebe Gott schüttet alle Sterne aus einem großen Sack auf die Erde. Um mich herum, über mir und bis vor mir auf den Boden schwebten die Sterne und verglühten zum Teil vor den Augen. Ein unfassbar schönes und erhabenes Erlebnis. Eine riesengroße Ehrfurcht erfasst einen bei diesem Anblick.

Mit Fotografieren war es dann leider nicht so der Hit, das Scheinwerferlicht der Autokolonne, die nicht enden wollte, machten es fast unmöglich vernünftige Aufnahmen zu machen.

Teide Nationalpark Sternenhimmel
Teide Nationalpark Sternenhimmel

Mir war klar…nächstes Jahr mache ich es anders, früher da sein, viel weiter rein in die Wanderwege gehen. Da, wo die Meisten mit Kind und Kegel und Picknickkorb nicht gehen wollen.