Plaza de la Glorieta in Las Manchas (La Palma)

Die Plaza de La Glorieta ist ein mit Mosaiken, Skulpturen, Pergolen und Bänken gestalteter Platz in Las Manchas de Abajo, einem Ort in der Gemeinde Los Llanos de Aridane auf La Palma.

Adresse: Spanien, Barrio Cuatro Caminos, 17, 38759 Los Llanos, Santa Cruz de Tenerife

Quelle. https://de.wikipedia.org/wiki/Plaza_de_La_Glorieta

Quelltext Bild 3: http://mehr-als-eine-insel.blogspot.com/2013/10/die-plaza-de-la-glorieta-und-das_7.html

Plaza de la Glorieta
Der Platz wurde von dem palmerischen Architekten und Künstler Luis Morera in den 1990er Jahren entworfen. Ursprünglich sollte ein Platz im Zentrum von Los Llanos umgestaltet werden, die Stadtverwaltung bot dann aber nur den abgelegenen Plaza de Los Cuatro Caminos in Las Manchas an. Morera brauchte trotz reger Mithilfe der Nachbarschaft von 1993 bis 1996, um das Gesamtbauwerk zu erstellen.
Plaza de la Glorieta
Die Mosaike und Skulpturen des Platzes bilden großteils einheimische Fauna und Flora nach. Die Blumenplastiken sind Pflanzgefäße für die jeweils dargestellte Art, so dass Kunst und Natur sich auch hier ergänzen.
Plaza Glorieta
Die Plaza ist ein Gesamtkunstwerk, das um 1990 mithilfe von zahlreichen Helfern des Künstlers errichtet wurde und besteht aus einer durchgehenden Bodenfläche von Mosaiken, Skulpturen und Bänken, zwischen denen geordnet aber doch wild Pflanzen aller Art wuchern, vom Kaktus bis zur Bougainvilla. Am faszinierenden sind allerdings die farbreichen Mosaiken, die Pflanzen aber in erster Linie Tiere zeigen, vor allem Echsen aber auch Vögel, die sich zwischen den Ranken und Winden hindurch schlängeln.Dazu noch Skulpturen, ebenfalls Tiere aber auch Abstraktes, z.B. eine Pflanze, die beim näheren Hinsehen aus Zungen zu bestehen scheint. Kleine Brunnen, Winkel, dann wieder üppige Blüten – was ein bisschen hier fehlt, sind Menschen, Einheimische, die den Platz nutzen, Kinder, die hier spielen, ein Café – so muß man sich auf eine der bunten Bänke setzen und ein bisschen Zeit verstreichen lassen, bevor eine eigenartige und kreative Atmosphäre aus dem Boden zu sickern scheint….

 

Plaza Glorieta
ebenso die Mosaiken aus den kleinen , runden undglatt gewaschenen Atlatik Lavasteinen sind eine Besonderheit

 

Plaza Glorieta
Die Mosaike und Skulpturen des Platzes bilden großteils einheimische Fauna und Flora nach. Die Blumenplastiken sind Pflanzgefäße für die jeweils dargestellte Art, so dass Kunst und Natur sich auch hier ergänzen.

 

Boden der Plaza Glorieta
Der Fußboden der Plaza ist farbenfroh und hat wundervolle Mosaiken von Pflanzen und Tieren.

 

Plaza Glorieta
Das immergrüne Großblattgewächs umrankt die Mosaikbank, zum Mosaikboden hin wird das echte Gewächs verlängert als Keramik.
Plaza de la Glorieta
Luis Morera (* 10. Oktober 1946 in Santa Cruz de La Palma) ist ein auf La Palma wirkender Architekt, Maler und Musiker.[1] Luis Morera machte sich zunächst als Sänger, Komponist und Texter einen Namen. Mit den Gitarristen Miguel Peréz und Manolo Peréz gründete er 1974 die Folkloregruppe Taburiente, mit der er über die Grenzen der Kanaren hinaus bekannt wurde.[2][3] Als Schüler von César Manrique widmete sich Morera ebenfalls der bildenden Kunst. Von 1992 bis 2007 gestaltete er in Los Llanos de Aridane auf einer 300 m² großen Fläche die Weihnachtskrippe, die die bäuerlichen Landschaften und ihre Bewohner La Palmas darstellten. Von 1993 bis 1996 baute er die Plaza de La Glorieta im Ortsteil Las Manchas.
Plaza de la Glorieta
Owunderbare Kombination von klassischeer Mosaikarbeit mit den für La Palma typischen Bodenmosaiken aus kleinen, runden Lavasteinen

Die Kanaren, ein Überblick

 

Die „Kanarischen Inseln“ sind eine vulkanische Inselgruppe im Atlantik vor der Nordwestküste von Afrika.

Politisch

gehören die (seit kurzem) 8 Inseln zu Spanien, geographisch zu Afrika und biogeografisch zu Makaronesien. Sie unterliegen der zentralen Regierung von Spanien (Madrid), haben aber eine eigene, autonome Regierung.

Jede Insel hat ihre eigene Insel-Verwaltungsbehörde, das „Cabildo“, ausgenommen die neu anerkannte Insel La Graciosa.

Die Inselgruppe besteht aus 7 Hauptinseln und einer seit Juni 2018 dazu gekommenen und vom Senat anerkannten Insel „La Graciosa“

  1.  Teneriffa:  Hauptstadt der Kanaren insgesamt und Verwaltung „Santa Cruz de Tenerife“
  2. Gran Canaria:  Hauptstadt und Verwaltung  „Las Palmas de Gran Canaria“
  3. Fuerteventura:  Hauptstadt “ Puerto del Rosario“, Verwaltung Las Palmas de Gran Canaria
  4. Lanzarote:  Hauptstadt „Arecife“, Verwaltung Las Palmas de Gran Canaria
  5. La Palma:  Hauptstadt „Santa Cruz“, Verwaltung Santa Cruz de Tenerife
  6. La Gomera:  Hauptstadt „San Sebastián“, Verwaltung Santa Cruz de Tenerife
  7. El Hierro:  Hauptstadt „Valverde“ , Verwaltung Santa Cruz de Tenerife
  8. La Graciosa   kein eigenes Cabildo, Lokalverwaltung, Hauptort „La Caleta de Sebo“ .

 

 

 Die klimatischen Bedingungen

haben einen Sonderstatus, denn es herrscht auf allen Inseln ein gemäßigtes  Klima, verwunderlich, wenn man die geografische Lage vor Afrika bedenkt.

Trotzdem hat jede Insel seine klimatischen Eigenheiten und Besonderheiten und unterscheiden sich klimatisch.

Der Passat, ein Nord-Ost-Wind,

beeinflusst im Frühling, Sommer und auch im Herbst das  Wetter und kann auch in manchen Gebieten mit flach abfallenden Tälern dafür sorgen, dass sich die daraus entstehenden Passatwolken zusammenballen und fest an den Berghängen klebt. Dort ist es dann grau und auch kühler, während an der Küste trotzdem die Sonne scheint und der Himmel dunkelblau ist.

Anagagebirge im Passat
Die Passatwolken nähren im Anagagebirge die Lorbeerurwälder. Er zieht in schnellem Tempo über den blauen Himmel und es wird kurzzeitig dunkel und nass. Die Blätter melken die Wolken und lassen das gespeicherte Wasser bei Bedarf auf die Wurzeln abregnen.

 

Ebenso gibt es ein starkes Nord-Süd Gefälle…im Norden bewölkt und kühl, im Süden und Westen dagegen ist es oft sehr warm, mit trockener Luft und viel Sonne.

Dieses Wetterphänomen macht sich auch in der Vegatation bemerkbar.

Im Süden

der Inseln findet man viel Tuffstein, Lava, mondähnliche Landschaften ohne Bäume und wesentliche Pflanzen. Lediglich das „Malpais“, zu Unrecht „schlechtes Land“ genannt, ein urwüchsiges Buschland hat, wenn man genauer hinschaut einige interessante Pflanzen zu bieten,  die nur blühen und mit Blättern behaftet sind, wenn es geregnet hat.

roques-de-garcia-an-der-ucancaebene.jpg
Die Roques de Garcia , an der Ucancaebene am Urvulkan und am Fuße des Teides mit einer Höhe von 2200. Der Felsen hat lilarote Adern und ist durch Eisenerze und Mineralien, sowie Wind, Wetter, Salz und Frost je nach Jahreszeit und Sonnenstand immer in anderen starken Farben anzutreffen. Hier kurz nach Sonnenuntergang

Dort wachsen über 3000 Jahre alte Pflanzen, wie die „Tabaibe“, welche einen kurzen, ca 50 cm langen stammähnlichen Aufbau hat, sieht fast aus wie eine riesige Ingwerwurzel und darauf eine weit verzweigte Buschkrone mit kleinen, grünen Blättchen. Diese fallen in der Trockenzeit ab und der so nackte buschähnliche Baum kann Jahre ohne Wasser überleben, bis es wieder regnet. Dann entwickelt er fast über Nacht sehr hellgrün leuchtende Blättchen.

 

 

Malpais de Guimar mit Tabaibe
Malpais de Guimar mit belaubten Tabaiben

 

Ebenso altes 20 cm hohes Buschland, sehr kratzig und stachelig, ohne irgendwelches Grün, dann die Candelaber-Kakteen, die von ihrer verzweigten Wuchsform an eine mehrarmige „Kandelaberleuchte“ erinnert und eigentlich zur Gattung der „Wolfsmilchgewächse“ gehört.

 

Der Norden

besticht durch seine Vielfalt an Gewächsen, Wiesen, Blumen, Bäumen und Wäldern. Nur Lanzarote macht da eine Ausnahme, diese Insel ist eher durchgängig karg.

Jede Insel für sich ist vollkommen anders in seiner Struktur, Vegetation, im Klima und auch in seinen Sitten und Gebräuchen.

 

Orotavatal
Orotavatal
Isla Baja
Isla Baja

 

Es lohnt sich jede der acht Inseln zu besuchen und erst danach kann man die großen und kleineren Unterschiede  erfassen und jede Insel für sich in ihrer Einzigartigkeit begreifen und schätzen lernen.