„Sternenregen“ im Angesicht des Teide

 

Die Nacht der Nächte, ein Trip der ganz besonderen Art

Die Nacht  des Sternenregens, wo der Himmel die Sterne der Erde übergibt, wo die Sternschnuppen wie leuchtende Pfeile mit bloßem Auge zu sehen sind, berührt die Seele und man bekommt eine kleine Ahnung davon wie unendlich groß und erhaben die Unendlichkeit des Himmels ist und wie unsagbar winzig und unbedeutend der Mensch wird.

Ein himmlisches Schauspiel, welches der Sternschnuppenstrom „Perseiden“ in dieser Nacht gegen 2 Uhr Morgens geboten hat. Die verglühenden Perseiden haben eine Geschwindigkeit von ca 60 km in der Sekunde und sind im Nationalpark besonders gut zu sehen, da es dort keinerlei künstliches Licht gibt und die Luft extrem klar ist, dabei sind es genau genommen nur winzige Staubkörner aus dem Schweif des Kometen „Swift- Tuttle“.

12.8.16 Sternenregen
12.08.16 Nationalpark Teide, 2340 m Höhe Sternenregennacht und  Kometen

Als wenn das noch nicht genug zum Staunen war,  kam dann die sehr gut sichtbare Milchstraße dazu ,die eigentlich eine Sternenscheibe ist von über 100.000 Millionen Sternen.

Es sollte eigentlich eine stille und verwunschene Nacht werden, in meiner Vorstellung jedenfalls. Ich hatte dieses Schauspiel noch nie erlebt und fuhr sehr rechtzeitig gegen 22 Uhr, bewaffnet mit Stativ, Weitwinkel und Fernauslöser und Hocker in Richtung Nationalpark. Ich wusste nicht was da auf mich zu kam.

Eine 20 km Autoschlange wälzte sich den Berg herauf. Die Autos voll mit Familien mit Kindern, alle sehr fröhlich, ausgesprochene Feierlaune. Zu allem Überfluss war es auch noch ein Samstag, Wochenende und somit hatten fast alle berufstätigen Menschen frei. Im Nationalpark gab es keinen freien Parkplatz mehr, überall standen die Autos herum, der Boden, die Wege, die Parkplätze , ja jeder kleinste Winkel belagert mit Menschen auf Isomatten, mit Picknickkorb und Sektflaschen bewaffnet. Aus den Autos ertönte laute Musik.

Oh mein Gott…..so hatte ich mir das nicht vorgestellt! Partystimmung im Angesicht des Teide unter glühendem Sternenhimmel.

Milchstraße und Sternenregen
Milchstraße und Sternenglühen im August am Fuße des Teide

Es war eine sehr warme Nacht, es war keinerlei Jacke nötig. Ein T-Shirt reichte auf 2330 m Höhe aus. Die Leute saßen und lagen eng an eng und als der Sternenregen begann , sangen sie mit ihren erhobenen Sektgläsern in der Hand: „Viva Estrellas“

Meine ganzen Vorhaben zunichte, au weia…ich kam mir vor wie auf einem Rockfestival.

Nach langem Suchen habe ich einen Parkplatz gefunden, inzwischen war es 1 Uhr geworden. Tapfer bin ich mit meiner Ausrüstung über die Isomatten und Liebespaare gestiegen, habe mich mit meinem Stirnlicht behaftet durchgewurschtelt, um nicht in die Picknickkörbe zu treten. Nach einer halben Stunde hat sich dann endlich ein Platz gefunden, wo ich erst mal durchatmen konnte. Um mich herum ca 20 Leute, die aber alle auf dem Boden lagen und in den Himmel betrachteteten.

Sternendrehung bei 25 Minuten Belichtung

Ja und dann war es soweit. Es schien mir, als würde sich der Himmel öffnen und der liebe Gott schüttet alle Sterne aus einem großen Sack auf die Erde. Um mich herum, über mir und bis vor mir auf den Boden schwebten die Sterne und verglühten zum Teil vor den Augen. Ein unfassbar schönes und erhabenes Erlebnis. Eine riesengroße Ehrfurcht erfasst einen bei diesem Anblick.

Mit Fotografieren war es dann leider nicht so der Hit, das Scheinwerferlicht der Autokolonne, die nicht enden wollte, machten es fast unmöglich vernünftige Aufnahmen zu machen.

Teide Nationalpark Sternenhimmel
Teide Nationalpark Sternenhimmel

Mir war klar…nächstes Jahr mache ich es anders, früher da sein, viel weiter rein in die Wanderwege gehen. Da, wo die Meisten mit Kind und Kegel und Picknickkorb nicht gehen wollen.

 

Teneriffa-Bilder for free

 

 

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Unwirkliche Welt, hier oben in der Caldera las Cañadas.
Wüstenähnliche Landschaften mit wechselnden Farben.
Wie ein Chamäleon ändert der sandähnliche Untergrund seine
Farben, je nach Lichteinfall, Temperatur und Jahreszeit.
Rotes Gestein, durch Eisenerze gefärbt, darunter eine Wüste
aus grobkörnigem zerfallenen Stein. Unheimlich leicht sind
diese Körner, und knirschen, wenn man auf ihnen läuft.
Aus dem kargen Boden heraus wachsen im Juni
die Teide-Margeriten in kleinen, dichten Büschen.
Auch hier gibt es liebevoll mit Steinen abgesteckte
 Wanderwege, ein Erlebnis, als würde man durch eine
Mondlandschaft spazieren. Dicke Legatos kreuzen die Wege,

huschen über die warmen Steine und freuen sich über die unzähligen Insekten.

 @Akima Futura 2004

 

 

Panorama Las Vistas
Panorama Las Vistas

 

 

die-canadas
Canadas

Teneriffa♥ eine fotografische Reise

Die Insel Teneriffa

Das berühmte afrikanische Licht ist es,welches die Insel so 
hell und bunt erstrahlen lässt. Wer im heißen,kargen und mit 
Wüstenklima versorgten Süden der Insel landet,erschrickt zuerst 
einmal, keine Bäume, karge Stein- und Felsenlandschaft, soweit 
das Auge reicht. Es lohnt sich, aber genauer hinzuschauen.
Wenn man durch ein Malpais wandert, kann man die Wunderwelt 
der Kakteen und Tabaiben sowie unzählige kleine, blühende 
Wüstenstauden in voller Pracht erleben.
Der Norden der Insel hingegen besticht mit seinem satten 
Grün,den  wunderschönen, großen indischen Lorbeerbäumen und 
einer Vielzahl von bunten Blumen und Pflanzen. Dafür gibt 
es hier auch öfter Regen als im Süden, mehr Wolken, da sich 
hier die Passatwolken gegen Mittag wie ein Ring um die 
Bergkette legen. Durchfährt man diese dichte, nasse Nebelzone, 
dann taucht man völlig unerwartet in das Blau des 
Teide-Nationalparkes ein. Große Wälder aus der kanarischen, 
immer frisch duftenden Kiefer,laden zum Wandern ein.
Dann wieder pechschwarze Lavaberge. Dahinter erhebt sich 
majestätisch der meistens bis März mit Schnee bedeckte 
Pico del Teide, mit seinen 3718 m Höhe. 
Hinter der nächsten Wegbiegung wird dann die Landschaft 
satt dunkelrot, soweit das Auge reicht, durchtränkt mit 
Flecken von weißen Margeriten und den Riesenbüschen mit 
weißem Teide-Ginster. Im Juni dazu die 2 m hohen 
Tajinasten, in sattem Lila und Rot.
Wer einen der gut markierten Wanderwege läuft, der kann 
die wunderbarsten Pflanzen und Steine sehen. Steine,die 
in allen Lila-Varianten strahlen, sowie in gelben, 
bläulichen,rostbraunen und türkisen Schattierungen.
Der Wechsel der Landschaften kommt abrupt und ist 
außergewöhnlich. Je höher man in Richtung Teide kommt, 
um so bunter wird diese Stein-Lava-Welt. Die Las Cañadas, 
in denen unzählige Stauden wachsen und blühen, je nach 
Jahreszeit. Dann wieder Sandwüsten ähnliche 
Landschaften, in denen der grobkörnige Sand je nach 
Lichteinfall in Blau, Grün, Dottergelb und Lila schimmert. 
Pechschwarze Lavafelder ohne Vegetation lassen erahnen, 
welche Gewalten im Spiel waren.

Teneriffa kann man nur mit allen Sinnen erleben, wenn
man sich auf die Insel einlässt und versucht ihre 
Geheimnisse zu entdecken.
@Akima Futura 2013

 



Teneriffa  bietet unglaubliche Fotomotive.

Vom schneebedeckten Teide im Winter bis hin zu goldgelben Sandstränden oder blühenden Wiesen ist alles möglich.

The island of Tenerife
offers incredible photo opportunities.
From snowy Teide in winter to golden sandy beaches or blooming meadows everything is possible.

 

Die Südküste

hat die meisten Strände und fast immer direkten Zugang zum Atlantik, ist eher karg von der Vegetation, sehr viel Lava und Tuffstein. Dafür fast immer sonnig und wunderbare Strände. Von schwarz glitzernd bis hin nach goldgelb kann man alles finden. Ein Paradies für Sonnenanbeter und Strandurlauber.

The south coast
has most of the beaches and almost always direct access to the Atlantic, is rather sparse of vegetation, lots of lava and tufa. But almost always sunny and wonderful beaches. From black glittering to golden yellow you can find everything. A paradise for sun worshipers and beach tourists.

Viele, kleinere Ortschaften, ehemalige Fischerdörfer kann man hier noch finden, nur ganz im Süden in Los Christianos und Playa de las Americas…da boomt der Massentourismus mit all seinen Facetten. Dafür gibt es in diesem Bereich wohl die längste durchgehende Promenade am Meer, sie verbindet zahlreiche Orte und ist auch bei Rollstuhlfahrern sehr beliebt, da ohne Steigung und durchgehend gut befahrbar.

Many, smaller villages, former fishing villages can still be found here, only in the south in Los Christianos and Playa de las Americas … there mass tourism is booming with all its facets. There are in this area probably the longest continuous promenade by the sea, it connects numerous places and is also very popular with wheelchair users, because without incline and consistently good passable.

 

Der Norden

ist dagegen üppig grün und zum Teil wild bewachsen. Bunte Wiesen, Wälder, Blumen und Steilküsten mit schwarzen Lavafelsen sind hier anzufinden. Wer lange Sandstrände sucht, muss sich hier auskennen, man findet sie eher selten, dafür herrliche Naturwasserbecken , von der Natur geformt.

The North
is lush green and partly overgrown. Colorful meadows, forests, flowers and cliffs with black lava rocks can be found here. If you are looking for long sandy beaches, you have to know about it, you will find it rather rare, but beautiful natural pools, shaped by nature.

 

 

Der Nationalpark Teide

ist etwas ganz besonderes, die Größenverhältnisse sind fast nicht vorstellbar, wenn man es noch nicht gesehen hat. Die Stadt Köln passt von der Fläche locker in die große Caldera mit der Arena ringsherum. Bizarr, Mondlandschaft ähnlich und doch bunt und voller Blumen und Pflanzen ist dieses Gebiet. Je nach Jahreszeit und Licht variieren die Eindrücke.

The Teide National Park
is something very special, the proportions are almost unimaginable, if you have not seen it yet. The city of Cologne fits easily from the area into the big caldera with the arena around it. Bizarre, lunar landscape similar yet colorful and full of flowers and plants is this area. Depending on the season and light, the impressions vary.

 

 

Das Tenogebirge

liegt im Nordwesten der Insel , mit einer Höhe von 1347m. Es ist ca 17 Millionen Jahre alt und auch die älteste Landschaft der Insel.  Ein beliebtes Gebiet für alle Naturfreunde und Wanderer. Es ist gut erschlossen, trotz seiner enorm steilen Schluchten, den Barrancos und auch inzwischen auf guten Straßen befahrbar.

The Teno Mountains
is located in the northwest of the island, with an altitude of 1347m. It is about 17 million years old and also the oldest landscape of the island. A popular area for all nature lovers and hikers. It is well developed, despite its enormously steep gorges, the Barrancos and also on good roads passable.

 

Das Anagagebirge

liegt am anderen Ende der Insel im Nord-Osten und ist ca 7 Millionen Jahre alt und bis 1027 m Höhe. Es ist sanfter als das Tenogebirge, hat aber auch seine Barrancos. Für Wanderer und Naturliebhaber ein Paradies mit sehr vielfältiger Vegetation und einem hervorragend ausgebauten Wandernetz.

The Anaga Mountains
is located at the other end of the island in the north-east and is about 7 million years old and up to 1027 m altitude. It is gentler than the Teno Mountains, but also has its Barrancos. For hikers and nature lovers a paradise with very diverse vegetation and a well-developed hiking network.

 

Der Westen

von Teneriffa ist von der Südküstenverlängerung aus gesehen eine sehr sonnige Gegend mit schönen Stränden und netten kleineren Ortschaften. Erst zum äußersten Westzipfel, wo Los Gigantes und Puerto de Santiago liegen, wird es wieder sehr touristisch und auch flächendeckend zugebaut.

The West
from Tenerife is seen from the south coast extension of a very sunny area with beautiful beaches and nice smaller towns. Only to the extreme western tip, where Los Gigantes and Puerto de Santiago lie, it is again very touristy and also built nationwide.

Das Hinterland ist weiträumig und erhebt sich sanft zu den Wäldern und dem Teide-Nationalpark hin. Dort auf den höheren Straßen und den Wäldern ist es noch sehr urban und idyllisch.

The hinterland is spacious and rises gently towards the woods and the Teide National Park. It is still very urban and idyllic on the higher roads and the forests.

Städtchen am Atlantik mit besonders schönen Stränden sind Alcalá und Playa de San Juan.

Towns on the Atlantic Ocean with beautiful beaches are Alcalá and Playa de San Juan.

 

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