La Gomera (Teil II) eine fotografische Reise durch den Westen und Süden

Tief im Westen von La Gomera, mit Anschluss an die Küstenregion liegt das „Valle Gran Rey“. Das gesamte Tal hat diesen Namen, aber auch der Hauptort: Das Tal des großen Königs.

Valle Gran Rey verfügt auf der Insel La Gomera über die mit Abstand höchste touristische Nutzung.

Damit gemeint ist wohl der Guanchenkönig Hupalupa. Die Guanchen sind die Ureinwohner der kanarischen Inseln. 1488 nahm Hupalupa am Aufstand der Gomeros, gegen die kastilianische Besetzung teil.

Palmen überall verstreut in den Terrassenfeldern,

 

üppige, grüne landschaften findet man imWesten der Insel

 

 

Valle  Gran Rey
Wasser in Überfluss , Palmen, Gräser, satte Wiesen…..das obere Valle Gran Rey ist sehr üppig

 

 

Terrassenfelder bis hoch in die Berge

 

 

wqas ein Unterschied zum sehr trockenem und verkarstetem Süden

 

 

Valle Gran Rey
Das Tal bietet dank seiner terrassierten Kulturlandschaft mit einer Fülle von Palmen, den ausgedehnten Bananenplantagen und vielen verstreut liegenden kleinen Häusern einen geradezu exotischen Anblick. https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

 

Badestrand in  La Playa im Valle Gran Rey
Badestrand in La Playa im Valle Gran Rey

 

 

Vueltas
Die Gemeinde besteht aus den drei Hauptorten Calera (am Hang), Vueltas (am Hafen) und La Playa. …https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

 

entlang der GM 1 Richtung Valle Gran Rey
Das Tal ist seit dem Ausbau der Zufahrtsstraße und dem Hafenausbau gut zu erreichen. Zum Tal Valle Gran Rey gibt es nur eine Zufahrtsstraße, die GM1. Diese führt vom Tal bis in den Nationalpark Garajonay. Von dort verbindet die Hauptstraße das Tal mit der Hauptstadt und dem Hafen von San Sebastián de la Gomera. https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Außerhalb des Tales gehören zur Gemeinde im Westen  unter anderem die Weiler Taguluche, Las Hayas und Arure, die letzteren beiden dicht am Nationalpark Garajonay liegend.

Taguluche
Im Westen der Insel liegt Taguluche,ein überraschend fruchtbares Tal. Hier wird auch noch heute der Palmenhonig hergestellt. Durch eine Serpentinenstraße kommt man von Alojera aus kommend hinunter in den Weiler. Noch vor kurzer Zeit führte hier nur ein Eselspfad hin.
Taguluche
Die Palmen werden „angezapft“ zur Herstellung des Palmenhonigs. Hergestellt wird er z. B. aus dem Saft (Blutungssaft) der Dattelpalme, der Honigpalme oder der Kokospalme.Beim Austreiben produzieren die Palmen einen süßen Saft. Um ihn zu gewinnen, werden die oberen Wedel abgeschlagen und die obere Schicht der Schnittstelle abgeschabt, bis der Palmsaft („el guarapo“) zu fließen beginnt. Eine Palme liefert ca. 15 Liter jede Nacht über einen Zeitraum von etwa vier bis fünf Monaten; tagsüber wird der aufgefangene Saft in großen Kesseln aufgekocht und zu zähflüssigem Sirup eingedickt. Der Geschmack dieses Sirups liegt zwischen Ahornsirup und Zuckerrübensirup. Der massive Entzug von Nährstoffen erfordert mehrere Jahre Pause zwischen den Ernten. Leider wird diese Ruhepause nicht immer eingehalten und so gibt es viele abgestorbene Palmenstämme die dort herumstehen, ausgesorgt und ohne Baumkrone stehen sie dort herum.
oberhalb von Alojera
Der Westen ist aber auch karg, hat oft starke Winde, vor allem des Nachts. Hier Oberhalb des kleinen Ortes Alojera

 

Westen
versteckt am Rande von Ortschaften zwischen den Bergen liegen die Stauseen, kleine Oasen mit Enten und Schulf und Palmen bis herunter zum Wasser
Garajonay
Der Nationalpark Garajonay liegt inmitten der Kanarischen Insel La Gomera. Mit einer Größe von 3.984 Hektar bedeckt der 1981 gegründete Nationalpark 10 Prozent dieser Insel. Sein einmaliges Ökosystem steht seit 1986 als Weltnaturerbe unter dem Schutz der UNESCO. Wikipedia
Lorbeerurwald
Die Lorbeerbäume sind dicht mit Mossen und Flechten bewachsen und es tropft stetig Wasser herab, vor allem, wenn der Passat drüber ist, der ja die Wälder nährt.
Inselmitte
Das Zentrum der Insel ist üppig grün und flächenddeckend mit Lorbeerurwäldern bedeckt

 

 

Objektfotografie

Die Objektfotografie entsteht größtenteils im Studio oder Zuhause mit Hilfe einer Blackbox oder Whitebox. Dazu benötigt man eine gute Ausleuchtung und diverses Equipment.

Dieses Vorgehen mache ich höchst selten, es ist mir zu aufwendig.  Hier ein Beispiel von Öltropfen auf Wasser,  eine Glasschale diente als Gefäß, ein buntes Buch als Unterlage.

Öltropfen auf Wasser
Öltropfen auf Wasser

 

 

Oder dieser kleine  Leuchtball auf einem Tisch.

Leuchtball auf Tisch
Leuchtball auf Tisch

 

Ich fotografiere lieber aus der Situation heraus, also spontan und mit Hilfe eines kleinen biegsamen Tripods. Dabeiist der Fantasie keine Grenzen gesetzt welchen Ausschnitt ich nehme oder was an Experimenten verfügbar ist. Es ist oftmals auch nur noch  im weiten Sinn als Objektfotografie zu betrachten.

Aber es macht z. B. Spaß, beim Trinken des „Sundowners“ eine fotografische Idee umzusetzen.

Minzblatt im Mochito
Minzblatt im Mochito
Nahaufnahme eines Drinks
Nahaufnahme eines Drinks

 

Auch des Nachts ist es spannend sich Bereiche auszusuchen, um diese  fotografisch in Szene zu setzen.

 

Cockpit
Nachts an der Ampel an einer Baustelle. Mein Cockpit erstrahlte durch die vielen Lichter der verschiedenen Ampeln um mich herum …ein Schnappschuss aus der Hand.
nächtliches Lichterspiel aus dem Auto heraus geschossen
nächtliches Lichterspiel aus dem Auto heraus geschossen

 

Gläser mit ihren Inhalten oder auch leere Gläser wo noch Rsetflüssigkeiten an den Wänden kleben….immer ein dankbares Objekt

leeres Glas
Ein leeres Glas, aber fotografisch höchst inspirierend

 

 

Der Stern eines Bierglases
Der Stern eines Bierglases in welchem die Gasperlen des Bieres zu sehen sind gegen den Nachthimmel fotografiert

 

Aber auch Wasserspiegelungen und Phänomene, die sich bei starkem Regen auf der Straße bilden können sind interessante Objekte.

 

Regen und seine Ovale
Beim Spaziergang auf der Straße mit meinem Hund bei strömenden Regen bildeten sich diese ovalen Ringe und flossen die Straße herab.

 

 

 

Ein Gebäude  als Spiegelung
Ein Gebäude welches sich in einer großen Wasserlache auf der Straße gebildet hat nach sehr starkem Regen

 

Meine Sonnenbrille, die auf einem kleinen Metalltischchen in der Sonne lag inspirierte mich genau so.

 

Brille
Sonnenbrille in schwarz-weiß und sehr grober Körnung fotografiert

Hundepark vom Feinsten in Los Realejos auf Teneriffa

Der Hund ist der Gott der Ausgelassenheit.
Henry Ward Beecher

 

 

Seit kurzem gibt es endlich einen großen, geschlossenen Hundepark in San Jeronimo, nahe dem Al Campo. Er ist umringt von der Calle Holanda und der Calle El Baden.

Somit ist er von Puerto de la Cruz sowie auch von Los Realejos aus sehr gut zu erreichen. Parkplätze gibt es ringsherum genügend.

spielende Hunde
Hundepark Iin San Jeronimo
Tres perros
Herumtollen und Rennen, ein Paradies für Hunde

Der Park hat große, schattenspendende Bäume, außerdem genügend Bänke  zum Sitzen und für die Hunde alle erdenklichen Trainingsgeräte wie Wippe, Reifen zum Durchspringen, Balken in verschiedenen Höhen, Tunnel, und Hochtreppe. Zwei Wasserspender für die Hunde stehen an jedem Ausgang.

Der Park ist sehr sicher umzäunt und hat zwei Eingänge mit Sicherheitszone.

Labrador
Spiel mit dem Stock auf grünem Rasen♥ Hundeparadies
auf Tour
er ist auf Tour mit großer Lebensfreude
Fips und Chico
auch die ganz Kleinen finden sich zusammen
dos perros
Da fliegen die Ohren beim übermütigen Spiel

 

Dieser Park ist enorm gut angenommen worden von den Hundebesitzern. Zu den Stoßzeiten spielen und tummeln sich dort bis zu 50 Hunde und es ist ein Vergnügen zu zu schauen, wie sie miteinander spielen und rennen und ihre so wichtigen Hunde-Sozial-Kontakte knüpfen.

Lanya
Lanya trotzt der Schwerkraft beim Rennen
Freunde
Diese Beiden haben sich gefunden und spielen bis zur Erschöpfung
little Prinz
Na????? Wo sind nun meine Freunde hin??
Fips mit Freund
Little Fips mit seinem neuen Freund…….. Mein kleiner Hund, ein Herzschlag zu meinen Füßen. Edith Wharton
stolzer
sehr viele Muskeln mit zarter Seele
und nun...
auf die blöde Wippe wollen wir nicht.

 

Vielleicht stände es besser um die Welt, wenn die Menschen Maulkörbe und die Hunde Gesetze bekämen.
George Bernard Shaw

Freunde
Freunde fürs Leben und immer friedlich
SBpiel
in der Matsche macht es besonders Spass

 

Hunde leben ständig im Hier und Jetzt. Sie empfinden eine Fülle von Gefühlen – und jedes Gefühl ist Ausdruck ihrer Liebe.
Cynthia Heimel

 

Podenco3_sig
Der Podenco Canario, ein Windhund mit zarter Seele

 

Ornella
Klein aber oho♥
Hundeportrait:  https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
Kaya der Wirbelwind

“Hunde kommen in unser Leben, um zu bleiben.
Sie gehen nicht fort, wenn es schwierig wird, und auch,
wenn der erste Rausch verflogen ist, sehen sie uns noch
immer mit genau diesem Ausdruck in den Augen an.
Das tun sie bis zu ihrem letzten Atemzug.
Vielleicht, weil sie uns von Anfang an als das sehen, was wir wirklich
sind: fehlerhafte, unvollkommene Menschen.
Menschen, die sie sich dennoch genau so ausgesucht haben.
Ein Hund entscheidet sich einmal für den Rest seines
Lebens. Er fragt sich nicht, ob er wirklich mit uns alt
werden möchte. Er tut es einfach.
Seine Liebe, wenn wir sie erst verdient haben, ist absolut.“

(Picasso)

La Gomera (Teil 1) eine fotografische Reise durch Nord-Ost.

La Gomera ist die zweitkleinste Insel der Kanaren und liegt rund 1300 Kilometer vom spanischen und 300 Kilometer vom afrikanischen Festland entfernt. Der Fährhafen Los Cristianos auf Teneriffa ist nur 38 Kilometer entfernt. Die höchste Erhebung der Insel ist der 1.487 Meter hohe Garajonay, der im gleichnamigen Nationalpark liegt.

Die Inselhauptstadt ist „San Sebastian de la Gomera“ liegt  an der Ostküste der Insel.

 

https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
San Sebastian de la Gomera …https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
Der Torre in San Sebastian     https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
der „Torre“ im Park, https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
Die Plaza...https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
Die Plaza…https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
San Sebastian de la Gomera
Kirche mit Blick in die Oberstadt…https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

La Gomera ist vulkanischen Ursprungs und etwa elf Millionen Jahre alt.  Sie  besteht zum großen Teil aus poröser Lava, gelbem und rotem Aschentuff und Lapillituff, älteren schräg gestellten Basalten (an der Küste in Los Organos zu sehen) sowie jüngeren horizontalen Basalten. Der letzte Vulkanausbruch liegt etwa zwei Millionen Jahre zurück.

Die Insel ist fast kreisrund und hat tiefe Barrancos, es gibt keine Autobahn und auch keine Ringstraße in Küstennähe, die um die Insel herum führt. Darum  muss man lange Wege herauf und herunter fahren, wenn man die Insel erkunden möchte.

 

Blick auf Agulo
Die Landschaft im Norden um den Ort Agulo herum ist geprägt von fruchtbaren Terrassenfeldern, schroffen Steilwänden und einem wundervollen Blick auf das Meer. Der Ort Agulo, wird von den Einheimischen als der grüne Balkon bezeichnet. Die geschlossene Siedlungsform Agulos ist einzigartig https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Agulo
Agulo ist die kleinste der sechs Gemeinden der Kanareninsel La Gomera. Das gut erhaltene, ursprüngliche Dorf Agulo ist Hauptsitz der Gemeinde. https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Tierra Rojo
Tierra Rojo, um den Mirador Abrante herum. Ein Spaziergang oder eine Wanderung von hier nach Agulo ist ein Erlebnis. Besonders gegen Abend, wenn der Passat durch diese rote Landschaft durchzieht gibt es mystische Momente….https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Mirador Abrante
Der Aussichtspunkt Abrante bietet einen spektakulären Blick auf den Kessel von Agulo mit der Insel Teneriffa als Hintergrund. https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Tierra Rojo
Rote, lockere Erde, sehr leicht und sandig . Sie zeigt alle Farben von Ocker nach dunkelrot und Lila…je nach Wetterlage…..https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Tierra Rojo
Teneriffa-Blick vom Mirador Abrante…https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

rote Felsen
Bizarre rote Farbwelt, mit Büschen in Dunkelgrün und meerblick..https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Mirador Abrante
Spektakulärer Aussichtspunkt hoch über Agulo mit einem verglasten Schwebebalkon, der 10 m über dem Abgrund schwebt…https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Gasse in Agulo
In der tiefer gelegenen Region liegt Agulo Casco, von einem natürlichen Amphitheater umgeben, in dem sich die drei Orte La Montañeta, Las Casas, El Charco, und etwas abgelegen, das Gehöft Caserio de Lepe befinden. …https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Kirchplatz Agulo
Kirche Iglesia de San Marcos wurde nach Plänen des Architekten Pintor y Ocete um 1920 im maurischen Stil erbaut. Innen birgt sie eine Christusfigur des kanarischen Künstlers Pérez Donis…..https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Kirche Agulo
Kirche Iglesia de San Marcos in Agulo…https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Agulo
Agulo, umgeben von Terrassenfeldern und Landwirtschaft…https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Agulo
Umringt von einer hohen Felswand im Halbrund liegt Agulo wie auf einer Halbinsel malerisch an der Küste, umgeben von Feldern und Terrassenanbauten….https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

 

 

Playa San Marcos
Die Playa San Marcos ist über endlos Kurven von Agulo aus zu erreichen. Es erwartet einen dafür eine idyllische, kleine Kiesbucht kombiniert mit einer überdachten Rekreativa. ( Grillplatz)…https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
Playa San Marcus bei Agulo
üppig wachsendes Schilf, Gummibäume wie Sträucher so breit und kurzstämmig und große Steine und Felswände…das alles macht den Charme dieser Playa aus. https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Boote auf der Playa San Marcus
zwei alte Fischerkähne und ein dickes Tauliegen wie vergessen direkt an der Playa. Der Atlantik ist aber eher rauh dort mit Wellengang….https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

In der Nähe von der Inselhauptstadt San Sebastian findet man den grünen und üppig bewachsenen, sehr urbanen und malerischen Barranco de la Villa. Zeigt sich die Landschaft an der Ostküste um San Sebastian herum ansonsten eher ausgetrocknet und karg,  findet man hier  ein Paradies an Grün und Pflanzen.

Barranco de la Villa
Fährt man von San Sebastián stadtauswärts und hält sich Richtung Chejelipes, gelangt man rasch in die „Schlucht hinter der Stadt“….https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Stauseen im Barranco de la Villa
Dieser Barronco ist üppig grün und wird von so vielen Quellen versorgt, dass hier mehrere Stauseen angelegt werden konnten…..https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
Barranco de la Villa
Stille, blumenumrankte Weiler liegen am Weg, so El Langrero mit dem Ausflugslokal La Cabaña, genannt…https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

La Laja
In Chejelipes teilt sich die Schlucht: Rechts geht es in die unter Naturschutz stehende Schlucht Barranco de Aguajiva, links in den Barranco de la Villa bis hin in das idyllische Dorf La Laja (11 km ab San Sebastián). https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

Vallehermoso (zu deutsch: Schönes Tal) nach San Sebastián die zweitgrößte Gemeinde La Gomeras. Der Hauptort trägt ebenfalls den Namen Vallehermoso und war einst Sitz der Inselhauptverwaltung.

Markanter, gespaltener Berg in Valle Hermoso
Markanter, gespaltener Berg in Valle Hermoso, direkt darunter ist das Informationscenter mit einem schönem Terrassenlokal und Blick auf diesen Berg….https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
Obertal Valle Hermoso
Das Tal ist vom Tourismus weitgehend unberührt und die Bevölkerung lebt von Landwirtschaft, Käseherstellung , Tomaten-, Bananen- und Weinanbau. Hier ist das Zentrum der Palmenhonigproduktion (Miel de Palma). Aber auch Rum wird produziert. https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Valle Hermoso
Kleine, bunte Häuschen prägei Landschaft, umringt von üppigem Grün der Terrassenfelder…https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Dank vieler Unterkünfte und guter Lokale ist Hermigua ein idealer Standort für Wandertouren in den Nationalpark. Der durch steile Felswände geschützte Ort liegt in einem langgestreckten, sich zur Küste hin öffnenden Tal.

Hermigua
Auf Hermiguas terrassierten Hängen und im Schluchtenbett wogt ein Meer grüner Bananenstauden, im Obertal entdeckt man Avocados und Mangos, Papayas und Weinreben……https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

unteres Tal von Hermigua
Hermigua gilt als das wasserreichste Tal La Gomeras und wird ganzjährig vom Rio del Cedro versorgt. Deshalb lebt Hermigua neben wenig Tourismus hauptsächlich von Landwirtschaft….https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
Playa Santa Catalina
Blick auf die Playa Santa Catalina, mit breitem, schwarzen Sandstrand und angrenzenden Bananenplantagen. Er liegt zwischen Hermigua und Agulo…https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Playa Caleta
Die Playa de la Caleta liegt etwas abseits von der Playa Santa Catalina gelegen und ist über eine kleine Nebenstraße zu erreichen….https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Playa La Caleta
Schwarzer Sandstrand und schwarze Kieselsteine sowie bizarr geformte Lavafelsen machen den Charme dieser Playa aus. Es gibt Bäume und Sträucher und eine Bude, wo zwei Frauen selbstgepressten Obstsaft anbieten. Die Zufahrt ist etwas schwer zu finden…mit Maps von Google aber kein Problem….https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Playa Caleta
Die Playa Caleta ist eine Oase mit Grün, Bepflanzungen, angelegten Wegen und vorhandenen Mülltonnen sowie Dusche und Toilettenanlage…https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Blick von der GM2 aus auf die Berge
Die gut ausgebaute Straße „GM2“ , die von San Sebastian aus in Richtung Garajonay führt ist voller Überaschungen. Die Felsen zeigen sich in vielen Farben, obwohl es eher karg ist…https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Quellennachweis

La Palma…eine fotografische Reise rund um die Insel

La Palma

ist die nordwestlichste der Kanarischen Inseln  und gehört verwaltungstechnisch zur Provinz Santa Cruz de Tenerife. Ihre Hauptstadt ist Santa Cruz de La Palma, und ihre größte Gemeinde ist Los Llanos de Aridane.

 

 

uralte Canarische Kiefer
Die Kanarische Kiefer (Pinus canariensis), auch Kanaren-Kiefer genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Kiefern (Pinus) innerhalb der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Sie ist auf den Kanarischen Inseln endemisch. Sie ist die wirtschaftlich wichtigste Baumart der Kanaren. Die Art ist ein Natursymbol der Insel La Palma
Die Salinen von Fuencaliente de La Palma ist die südlichste der 14 Gemeinden der Kanareninsel La Palma
Die Salinen von Fuencaliente de La Palma ist die südlichste der 14 Gemeinden der Kanareninsel La Palma
Nationalpark Caldera de Taburiente
Nationalpark Caldera de Taburiente
Der Nationalpark Caldera de Taburiente, (spanisch: Parque Nacional de la Caldera de Taburiente), liegt auf der Kanarischen Insel La Palma. Er bildet eine nach Westen offene krater- oder calderaähnliche Vertiefung im Zentrum der Insel.
Der Nationalpark Caldera de Taburiente, (spanisch: Parque Nacional de la Caldera de Taburiente), liegt auf der kanarischen Insel La Palma. Er bildet eine nach Westen offene krater- oder calderaähnliche Vertiefung im Zentrum der Insel.
Blick auf Santa Cruz vom Mirador de la Concepcion
La Palma ist, wie alle Kanarischen Inseln, vulkanischen Ursprungs. Ihre Entstehung wird auf einen Hotspot im Erdmantel zurückgeführt, der auf dem – vom Atlantik überdeckten – Teil der Afrikanischen Platte die Kette der Kanarischen Inseln aufgebaut hat.
Salzherstellung in Fuencaliente de La Palma
Innerhalb des Naturdenkmals Cumbre Vieja y Teneguía, liegen, direkt neben einem Leuchtturm, die Salinen von Fuencaliente (Las Salinas de Fuencaliente), ein Gebiet von wissenschaftlicher Bedeutung mit einer Größe von etwa 7 Hektar Welt-Icon. Dieses bietet einer Reihe von geschützten und bedrohten Vogelarten (Watvögel und Zugvögel) Lebensraum. Das dortige Besucherzentrum (mit Bar und Restaurant) informiert über die beiden Schutzgebiete. Die Salinen selbst werden zudem als Wirtschaftsbetrieb zur Gewinnung von Meersalz und Salzblume (Flor de Sal) genutzt.
Sehenswert ist die im Ortsteil Las Manchas befindliche Plaza de La Glorieta mit ihren Mosaiken und Bepflanzungen, die von Luis Morera, einem Schüler von César Manrique entworfen wurde.
„Der Jardino de Delicias, (Garten der Freuden`) liegt an der Straße, die von Puerto de Naos nach Los Llanos de Aridane auf der Insel La Palma führt. Es ist eine Einladung, mit dankbarer Freude die Dinge zu erkennen, die die Welt, die Natur, der Kosmos uns gegeben hat und die wir auf bewusste Weise genießen. Historisch-künstlerisch haben die Schöpfer von Avivarte im Triptychon von El Bosco viele Elemente gefunden, die einen wertvollen Anreiz für die Schaffung ihres „Gartens der Lüste“ waren.
Provinz Santa Cruz de Palma
Provinz Santa Cruz de Palma
https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
las Manchas de abajo
Los Llanos.
„Der Jardino de Delicias, (Garten der Freuden`), hier gibt es Mosaikböden und Skulpturen, bizarr anmutende Konstruktionenen von geländern und Balkonen, Springbrunnen und verzierte Treppenaufgänge. Man erkennt die Anlehnung an den „Parque Güell“ in Barcelona der von Antoni Gaudí in den Jahren 1900 bis 1914 erschaffen wurde.
Parque Botánico in Los Llanos de Aridane
Mit Natan Teutsch gründete Morera das Unternehmen Avivarte und baute den oberen Teil des Parque Botánico in Los Llanos de Aridane um, der jetzt den Namen El Jardín de las Delicias trägt. Die Gestaltungselemente des Parks sind Lavagestein und wieder Mosaiken aus gebrochener Kachelkeramik, aus denen die Künstler eine Miniaturgebirgslandschaft und Abbildungen von Tieren und Pflanzen erstellten
 El Jardín de las Delicias
El Jardín de las Delicias trägt. Die Gestaltungselemente des Parks sind Lavagestein und wieder Mosaiken aus gebrochener Kachelkeramik
Von 1992 bis 2007 gestaltete er in Los Llanos de Aridane mit Natan Teutsch den El Jardín de las Delicias
Als Schüler von César Manrique widmete sich Morera ebenfalls der bildenden Kunst. Von 1992 bis 2007 gestaltete er in Los Llanos de Aridane mit Natan Teutsch den El Jardín de las Delicias

La Palma ist eine der geologisch jüngsten Inseln der Kanaren, deren Vulkanismus an vielen Kratern und Lavaströmen entlang der Vulkanroute auf der Cumbre Vieja und dem großen Krater der Caldera de Taburiente noch sichtbar ist. Sie ist mit 40 % Waldbedeckung im Vergleich zu den anderen Kanarischen Inseln die waldreichste und wird daher auch Isla Verde („Grüne Insel“) genannt. Da La Palma vom Massentourismus verschont geblieben ist, haben viele Orte der Insel ihren ursprünglichen Charakter erhalten.

Das Theater in Santa Cruz de la Palma
Das Theater in Santa Cruz de la Palma. Der Altstadtkern von Santa Cruz wurde zum kunsthistorischen Baudenkmal erklärt. Die Hauptdurchgangsstraße ist die Avenida Maritima, die nur auf der Landseite bebaute Uferstraße. Hier befinden sich neben neuen Gebäuden einige alte Häuser im kanarischen und kolonialen Stil mit kunstvoll verzierten Holzbalkonen.

Santa Cruz de la Palma
Die Gemeinde „Santa Cruz de la Palma“ liegt unterhalb der bewaldeten Berghänge der Cumbres (Cumbre Nueva und Cumbre Vieja) auf der östlichen Seite der Insel. Zwischen Küste und Cumbres erstreckt sich ein schmaler Uferstreifen, so erstrecken sich die weißen Häuser an den Berghängen. Alle Verwaltungseinrichtungen von La Palma sind in Santa Cruz de La Palma konzentriert.
Richtung Los Tilos zum Lorbeerwald
Richtung Los Tilos zum Lorbeerwald
Südostküste
Diese Gegend, die den Namen Tenagua trug, wurde als das siebte Königreich der Insel bezeichnet. Der Boden ist fruchtbar, da hier im Osten der Insel die Wolken durch den Nordostpassat oft abregnen. Durch sie entstanden zahlreiche Quellen. Auf dem Gebiet gibt es Lorbeerwälder, die Überbleibsel aus dem Tertiär. Das häufigste landwirtschaftliche Produkt war das Getreide. Die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde hing oft an Perioden von schlechten Ernten und Hungersnöten, was dazu führte, dass Menschen nach Kuba und Venezuela auswanderten. Heutzutage erfüllen die Produkte Obst, Gemüse, Wein, und besonders die Banane die Ansprüche der neuen Märkte. Ein kleinerer wirtschaftlicher Zweig ist der Tourismus.
Barranco Secco
Aussichtspunkt von Las Vueltas de San Juanito bei der Schlucht Barranco Seco. Weitere Höhepunkte auf dieser Strecke sind: 1. Die Playa de Nogales an der Steilküste von Puntallana. Sie gilt als einer der schönsten Strände der Insel. Hier gab es früher Meeresschildkröten. 2. Die Kirche von San Juan Bautista (Johannes der Täufer) existierte schon nach der Eroberung, wurde jedoch im 18. Jahrhundert neu aufgebaut. Innen birgt sie den Heiligen Schutzpatron, eine flämische Schnitzerei aus dem 16. Jahrhundert. 3. Die Wallfahrtskapelle und Aussichtspunkte von San Bartolomé am Fuße des Berges von La Galga.
Im Barranco de San Juan der Gemeinde San Andrés y Sauces befinden sich die weiträumigen Guanchenhöhlen
Im Barranco de San Juan der Gemeinde San Andrés y Sauces befinden sich die weiträumigen Guanchenhöhlen Cuevas del Tendal mit ehemals 16 Räumen der Anwohner sowie zwei Sammelgrabhöhlen (Nekropole). Im Umfeld der Höhle befanden sich mehrere Hüttendörfer. Auf der Südseite des Barrancos wurde das Informationszentrum El Tendal errichtete, das neben der Höhle Belmaco in Mazo und Zarcita Zarza in Garafía die dritte prähispanische Stätte auf La Palma ist.
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Südwestküste bei Todoque

La Palma ist ene eher kleine Insel mit steilen Hanglagen bei einer Inselfläche von 708 km² und dem Gebirgsmassiv mit dem 2426 Meter hohen Roque de los Muchachos.

Roque de los Muchachos
Roque de los Muchachos. Das in der Caldera anfallende Wasser fließt über die Schlucht Barranco de Las Angustias (spanisch: Schlucht der Ängste, Beklemmungen) im Westen der Insel in den Atlantik. 1954 wurde das Gebiet zum Nationalpark erklärt, dem Parque nacional de la Caldera de Taburiente. Der Nationalpark ist am Roque de Los Muchachos über die Zufahrtsstraße zum Observatorium, durch den Barranco de Las Angustias über die Zufahrtsstraße von Los Llanos und von El Paso über den Aussichtspunkt La Cumbrecita zugänglich, in dessen Nähe die Parkverwaltung ICONA (Instituto Nacional para la Conservación de la Naturaleza, Nationales Institut für Naturschutz) ein Besucherzentrum unterhält. Hier werden unter anderem geführte Wanderungen angeboten.
Panorama vom Gipfel auf die Caldera de Taburiente.
Panorama vom Gipfel auf die Caldera de Taburiente. Der Berg gehört zum Parque Nacional de la Caldera de Taburiente und bildet den nordwestlichen Rand der Caldera. Vom Roque de los Muchachos kann man die Nachbarinseln Teneriffa, El Hierro und La Gomera sehen.
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die Caldera
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Parque Nacional de la Caldera de Taburiente
La Palma67
bunte Felsenlandschaft
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der höchste Punkt des Los Muchachos

Den höchsten Punkt bilden alte Vulkanschlote, die der Erosion von Wind und Wasser standgehalten haben. Zwischen 2.350 und 2.400 Metern Höhe befindet sich das Institutsgelände des Roque-de-los-Muchachos-Observatoriums. In der Nähe des Observatoriums verläuft eine Straße, die die West- und die Ostseite der Insel verbindet. Durch das Hochgebirgsklima ist diese Strecke stark durch Steinschlag gefährdet, der hauptsächlich durch schmelzendes Eis im Frühjahr entsteht.

Der Berg gehört zum Parque Nacional de la Caldera de Taburiente und bildet den nordwestlichen Rand der Caldera. Vom Roque de los Muchachos kann man die Nachbarinseln Teneriffa, El Hierro und La Gomera sehen.

La Palma Lavaund Geröllfelder
Am 24. Juni 1949 öffnete sich unter heftigem Beben der neu entstandene Krater Duraznero in etwa 1800 m Seehöhe, aus dem erst Pyroklastika, dann Lava austrat, die am Fuß des Kraters einen Lavasee bildete. Ein Teil des Lavastroms floss ostwärts die Cumbre Vieja hinab bis in die Gemeinde Villa de Mazo. Am Tag des Vulkanausbruchs berichteten Waldarbeiter auf dem Berg von Erdspalten, aus denen Schwefelgase austraten, und Erdrutsche, die zeitgleich zum Erdbeben auftraten, begleitet von intensiven und langandauernden unterirdischen Geräuschen
Der Wasserreichtum in der Region Los Tilos schuf über einen Jahrmillionen anhaltenden
Der Wasserreichtum in der Region Los Tilos schuf über einen Jahrmillionen anhaltenden Erosionsprozess die tiefen Schluchten des Barranco del Agua mit einer üppigen Vegetation, die heute aus einer der größten noch zusammenhängenden Lorbeerwälder der Erde besteht. Hier wachsen neben großen Farnen zahlreiche, teils endemische Lorbeerarten. Da vor etwa 100 Jahren im oberen Bereich des Barrancos das Quellwasser abgeleitet wurde, ist dieser Erosionsprozess weitgehend zum Stillstand gekommen. Das tief eingeschnittene Flussbett, das durchwandert werden kann, ist noch Zeuge dieses vergangenen Prozesses.
Eingang zur Fahrt durch die Caldera Taburiente
Die Caldera de Taburiente misst etwa neun Kilometer im Durchmesser und hat einen Umfang von rund 28 Kilometern. Ihre tiefste Stelle liegt bei etwa 430 Metern ü. Meeresspiegel. Den höchsten Punkt von 2.426 Metern ü. Meeresspiegel erreicht der Kraterrand im Norden mit dem gleichzeitig höchsten Punkt La Palmas, dem Roque de los Muchachos. Das in der Caldera anfallende Wasser fließt über die Schlucht Barranco de Las Angustias (spanisch: Schlucht der Ängste, Beklemmungen) im Westen der Insel in den Atlantik.
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Caldera de taburiente
Am 10. Juli erreichte die Lava das Meer, wo sie eine etwa 6 Kilometer lange und etwa dreieinhalb Kilometer breite Lavaplattform bildete, unter der sich verschiedene Lavatunnel ausgeformt haben. Auf diesem Plateau befinden sich heute Bananenplantagen, der 1993 erbaute Leuchtturm Faro de Punta Lava und der - nach dem Leuchtturm benannte - Ort La Bombilla. Zwischen den Orten Todoque, Las Manchas und Puerto Naos ist das weitflächige Lavafeld zu sehen, das von den Verbindungsstraßen zwischen den Orten durchzogen wird.
Am 10. Juli erreichte die Lava das Meer, wo sie eine etwa 6 Kilometer lange und etwa dreieinhalb Kilometer breite Lavaplattform bildete, unter der sich verschiedene Lavatunnel ausgeformt haben. Auf diesem Plateau befinden sich heute Bananenplantagen, der 1993 erbaute Leuchtturm Faro de Punta Lava und der – nach dem Leuchtturm benannte – Ort La Bombilla. Zwischen den Orten Todoque, Las Manchas und Puerto Naos ist das weitflächige Lavafeld zu sehen, das von den Verbindungsstraßen zwischen den Orten durchzogen wird.
„La bombilla“ bedeutet „die Glühbirne“, was der Siedlung aufgrund des dortigen Leuchtfeuers den Namen gab
„La bombilla“ bedeutet „die Glühbirne“, was der Siedlung aufgrund des dortigen Leuchtfeuers den Namen gab. Das erste Leuchtfeuer wurde bereits errichtet, bevor ein kleines Fischerdorf entstand, das im Laufe der Zeit bis zu 200 Häuser zählte. Die Häuser, die jedoch größtenteils ohne Baugenehmigung errichtet wurden, wurden sowohl von den ansässigen Fischern als auch von anderen Inselbewohnern als ständiger Wohnsitz oder als Wochenendhäuser genutzt. Auf der Grundlage des Küstenschutzgesetzes wurde ein Teil der Häuser abgerissen (diejenigen an der Playa Nueva zwischen 2004 und 2007 vollständig[3]), ein anderer Teil blieb nach Protesten und Einsprüchen gegen die Umsetzung des Gesetzes bestehen.[4] Die Siedlung ist inzwischen nicht mehr dauerhaft bewohnt.[1] Die wenigen Fischer, deren Boote noch in La Bombilla liegen, wohnen zumeist im nahen Puerto Naos. Die übrig gebliebenen Häuser dienen weiterhin als Wochenendhäuser oder werden an Touristen vermietet. Ihr Status ist „illegal“, aber „geduldet“.
Los Tilos Lorbeerwald
Der Wasserreichtum in der Region Los Tilos schuf über einen Jahrmillionen anhaltenden Erosionsprozess die tiefen Schluchten des Barranco del Agua mit einer üppigen Vegetation, die heute aus einer der größten noch zusammenhängenden Lorbeerwälder der Erde besteht. Hier wachsen neben großen Farnen zahlreiche, teils endemische Lorbeerarten. Da vor etwa 100 Jahren im oberen Bereich des Barrancos das Quellwasser abgeleitet wurde, ist dieser Erosionsprozess weitgehend zum Stillstand gekommen. Das tief eingeschnittene Flussbett, das durchwandert werden kann, ist noch Zeuge dieses vergangenen Prozesses
Das Gebiet Los Tilos besitzt ein kleines Besucherzentrum, angelegte Wanderwege und Aussichtspunkte.
Eingang zum Lorbeerwald los Tilos. Das Gebiet Los Tilos besitzt ein kleines Besucherzentrum, angelegte Wanderwege und Aussichtspunkte.
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auf zum Wasserweg in Los Tilos

Der 511 Hektar große Lorbeerwald Los Tilos  wurde 1983 von der UNESCO zum Biosphärenreservat La Palma ernannt. La Palma war somit die erste spanische Insel, die diese wichtige internationale Anerkennung erhielt. 1998 wurde das Gebiet auf eine Fläche von 13.000 Hektar erweitert, die etwa 16 % der Inselfläche abdeckt.

Damit wurden die nordöstliche Gemeinden der Insel, Barlovento, Puntallana, San Andrés y Sauces und teilweise auch Santa Cruz de La Palma eingebunden.

Der Wasserreichtum in der Region Los Tilos schuf über einen Jahrmillionen anhaltenden Erosionsprozess die tiefen Schluchten des Barranco del Agua mit einer üppigen Vegetation, die heute aus einer der größten noch zusammenhängenden Lorbeerwälder der Erde besteht. Hier wachsen neben großen Farnen zahlreiche, teils endemische Lorbeerarten.

Da vor etwa 100 Jahren im oberen Bereich des Barrancos das Quellwasser abgeleitet wurde, ist dieser Erosionsprozess weitgehend zum Stillstand gekommen. Das tief eingeschnittene Flussbett, das durchwandert werden kann, ist noch Zeuge dieses vergangenen Prozesses.

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Panorama vom Gipfel auf die Caldera de Taburiente

Text Quellennachweis

durch den Nationalpark Teide

Schon in den 50iger Jahren , genau 1954, wurde der Nationalpark gegründet, aber erst 2007 wurde er zum Weltkulturerbe erklärt und mit geschützten Gebieten ausgezeichnet.

Das liegt wohl auch an der Vielfalt der Pflanzen mit hohem endemischen Anteil, aber natürlich auch an einzigartigen Vulkanlandschaft.

 

Pflanzen Teide
Pflanzen Teide
https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
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Der Nationalpark liegt sehr zentral, umfasst eine Größe von ca 19.200 Hektar und liegt fast inmitten der Insel.  Der Gipfel des Teide ist mit seiner Höhe von 3718m der höchste Berg von Spanien. Vom Meeresboden aus gemessen hat er eine Höhe von 7500 m und ist der dritthöchste Insel-Vulkan der Erde.

Die Caldera Las Cañadas ist umringt von der „Arena“, das sind die noch bestehenden Außenwände des eigentlichen alten Vulkanes Chahorra (Pico Vieja), der einst noch 1000 m höher war wie der jetzige Teide ist.

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Wolkenmeer https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
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Wolkenformation über Teide https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
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blühender Lavaboden https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
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Im Nationalpaque teide bei Calima (Saharasand und extrem hohe Temperaturen) https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

Die Caldera ist fast kreisförmig und wie ein Kessel und in diese Fläche passt ungefähr die Stadt Köln herein, nur, damit man eine ungefähre Vorstellung von den Größenverhältnissen bekommt.

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Tajinaste am Teide https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

Sein Name El Teide ist die hispanisierte Form des Guanchen-Begriffes Echeyde. Er bezeichnet die Wohnung des bösen Dämonen Guayota, welcher der Legende nach den Sonnengott Magec eingefangen hatte und im Echeyde gefangen hielt.

Der Pico del Teide ist ein Schichtvulkan. Seine Hänge sind kaum bewachsen. Er erhebt sich aus einer riesigen Caldera mit 17 Kilometer Durchmesser namens Las Cañadas. Nach früheren Vorstellungen entstand sie vor 170.000 Jahren aus einem älteren Vulkan, dessen entleerte Magmakammer in sich zusammenbrach. Heute wird jedoch angenommen, dass der südliche Rand der „Caldera“ das „Amphitheater“ einer Trümmerlawine ist, die nach Norden ins Meer rutschte. Die Geologen vermuten, dass das unterseeische Plateau im Norden Teneriffas das Material dieses gigantischen Abrutsches ist.

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Schneeteide https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

Der Teide selbst ist nicht in einem Schritt entstanden. Der Komplex Teide-Pico Viejo ist ein Schichtvulkan, der sich durch die Anhäufung von Material aufeinanderfolgender Eruptionen bildete. Der 200 Meter hohe Teidegipfel El Pitón entstand ebenfalls aus einem älteren Krater.

Quellentext

Der Pico Viejo, auch Chahorra genannt, ist mit seinen 3135 Metern nach dem Teide der zweithöchste Gipfel der Insel Teneriffa und der Kanarischen Inseln. Er liegt innerhalb des Teide-Nationalparks an der südwestlichen Flanke des Teide, und bildet mit diesem den Teide-Pico-Viejo-Komplex. Sein Krater hat einen Durchmesser von 800 m und ist bis zu 250 m tief.

Am Pico Viejo ereignete sich die bisher letzte Eruption in den Grenzen der Caldera Las Cañadas. Vom 9. Juni bis zum 14. September 1798 fand an seiner Flanke ein Ausbruch der Stärke 3 des Vulkanexplosivitätsindex statt. Dabei entstanden die Krater der Narices del Teide (Nasenlöcher des Teide), und es wurde ein ausgedehnter Lavastrom produziert.

Quelltext

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Wüstenähnliche Landschaft Nationalpark https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
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Teide mit Schnee https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
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Die Roques de Garcia , an der Ucancaebene am Urvulkan und am Fuße des Teides mit einer Höhe von 2200. Der Felsen hat lilarote Adern und ist durch Eisenerze und Mineralien, sowie Wind, Wetter, Salz und Frost je nach Jahreszeit und Sonnenstand immer in anderen starken Farben anzutreffen . https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

Aus geomorphologischer Sicht handelt es sich um ein Naturwunder. Die Struktur der Caldera und der Schichtvulkan Teide-Pico-Viejo sind einzigartig auf der Welt. Das macht ihn aber nicht so wertvoll. Es sind Hunderte Vulkankegel, erstarrte Lavaströme oder Höhlen, die seine wissenschaftliche und landschaftliche Bedeutung ausmachen.

Der Nationalpark  ist von dem Naturpark Corona Forestal umgeben, der mit einer Ausdehnung von 46.612,9 Hektar das größte Naturschutzgebiet der gesamten autonomen Gemeinschaft der Kanarischen Inseln ist.

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Canadas https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
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Manchmal zieht die Teidespitze die Wolken zu einem sich drehenden Sonnenhut und schwebt dicht über der Spitze des Vulkanes. https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
Links der Pico del Teide und rechts der Pico Viejo
Links der Pico del Teide und rechts der Pico Viejo https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
Die
Die „Azujelos“, Vulkangestein bunt gefärbt. Das leuchtende Grün kommt vom extremen Schwegelgehalt, das Lilarot vom Eisengehalt. Dazwischen gelbe und ornge Töne..von den verschiedensten Mineralien und dem unterschiedlichen Salzgehalt der Luft, das Lilarot vom Eisengehalt. Dazwischen gelbe und ornge Töne..von den verschiedensten Mineralien und dem unterschiedlichen Salzgehalt der Luft. https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
Zwilling ...Vulkangestein geadert in Rottönen mit Lila und hellbeige
Zwilling …Vulkangestein geadert in Rottönen mit Lila und hellbeige. https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

Der Teide selbst ist nicht in einem Schritt entstanden. Der Komplex Teide-Pico Viejo ist ein Schichtvulkan, der sich durch die Anhäufung von Material aufeinanderfolgender Eruptionen bildete. Der 200 Meter hohe Teidegipfel El Pitón entstand ebenfalls aus einem älteren Krater.

Der letzte Ausbruch am Teide-Massiv fand am 18. November 1909 am Chinyero, einem Schlackenkegel 10 km nordwestlich des Gipfels statt. Der letzte Ausbruch innerhalb der Caldera ereignete sich im Jahre 1798 an den Narices del Teide, die an der Flanke des westlichen Nachbarvulkans Pico Viejo (3134 m) liegen. Der einzige überlieferte explosive Ausbruch erfolgte um 50 v. Chr. an der Montaña Blanca an der Ostflanke des Teide, als aus einer 15 km hohen Eruptionssäule etwa 0,25 km³ DRE Bimsstein und Asche niedergingen.[4]

Quellennachweis

Mein Portfolio bei Shutterstock

mit dem Auto durch den Nationalpark Teide

Refugio Tierra Blanca Special

Ein Staatliches Tierheim braucht Hilfe

Tierra Blanca

Adresse: Calle Valliera, 12, 05200 Fasnia, Santa Cruz de Tenerife

Öffnungszeiten:

Sonntag 10:00–15:00
Montag 10:00–15:00
Dienstag 10:00–15:00
Mittwoch 10:00–15:00
Donnerstag 10:00–19:00
Freitag 10:00–15:00
Samstag 10:00–15:00

Das staatliche Refugio befindet sich im Süden von Teneriffa, Nahe der Autobahn Abfahrt „Fasnia“.

Tierra Blanca

Quellennachweis  Maps Tierra Blanca

Vielleicht stände es besser um die Welt, wenn die Menschen Maulkörbe und die Hunde Gesetze bekämen.
George Bernard Shaw

 

Etwa 500 Hunde sind in diesen ehemaligen Schweinehallen untergebracht. Sie leben dort auf nackten Betonböden, meistens 3 bis 6 Hunde in einem mit Betonwänden ummauerten Abteil. Jedes Abteil hat einen Futterspender für Trockenfutter, welcher einmal wöchentlich gefüllt wird. Es gibt keinerlei Spielzeug oder Decken und Unterlagen. Ein kleiner Auslauf in eine Art Freilauf ist da, ebenso umringt von hohen Betonmauern.

 

 

Die Abteile werden täglich mit einem Schlauch ausgespritzt, die Hunde bleiben in dieser Zeit drinnen, müssen sich mit dieser schlimmen Prozedur arrangieren. Nicht jeder Hund kann das und es kommt zu extremen psychischen Veränderungen, die Hunde sitzen dann tagelang verängstigt in einer Ecke und zittern.

Es gibt nur sehr wenige Mitarbeiter und deswegen auch keinerlei menschliche Zuwendung an die Tiere.

Es gibt aber einen fest angestellten Tierarzt, der sich gut um die notwendigen Maßnahmen kümmert, wie Kastration, Impfung und Entwurmung.

Sehr viele freiwillige Helfer haben sich gefunden auf der Insel, aller Nationen, die regelmäßig ins Refugio gehen, um mit den Hunden zu kuscheln, spazieren zu gehen und sich ihrer anzunehmen.

Hier möchte ich nun aufmerksam machen auf diese Hunde, werde immer mal wieder Einige vorstellen. Es gibt alle Sorten Hunde, von Mini bis hin zum großen Schäferhund oder Podenco, Jung oder alt…alles vorhanden.

Ein Hund, welcher in dieser Umgebung sein Hundeleben verbringen muss ist sehr arm dran, vereinsamt, hilflos, verlassen und unsagbar traurig warten sie auf „den Menschen“, der es wagt ihm ein neues Zuhause zu geben.

 

In den Augen meines Hundes liegt mein ganzes Glück, all mein Inneres, Krankes, Wundes heilt in seinem Blick.

Friederike Kempner

Siehe auch: Notfellchen auf Teneriffa