La Gomera (Teil II) eine fotografische Reise durch den Westen und Süden

Tief im Westen von La Gomera, mit Anschluss an die Küstenregion liegt das „Valle Gran Rey“. Das gesamte Tal hat diesen Namen, aber auch der Hauptort: Das Tal des großen Königs.

Valle Gran Rey verfügt auf der Insel La Gomera über die mit Abstand höchste touristische Nutzung.

Damit gemeint ist wohl der Guanchenkönig Hupalupa. Die Guanchen sind die Ureinwohner der kanarischen Inseln. 1488 nahm Hupalupa am Aufstand der Gomeros, gegen die kastilianische Besetzung teil.

Palmen überall verstreut in den Terrassenfeldern,

 

üppige, grüne landschaften findet man imWesten der Insel

 

 

Valle  Gran Rey
Wasser in Überfluss , Palmen, Gräser, satte Wiesen…..das obere Valle Gran Rey ist sehr üppig

 

 

Terrassenfelder bis hoch in die Berge

 

 

wqas ein Unterschied zum sehr trockenem und verkarstetem Süden

 

 

Valle Gran Rey
Das Tal bietet dank seiner terrassierten Kulturlandschaft mit einer Fülle von Palmen, den ausgedehnten Bananenplantagen und vielen verstreut liegenden kleinen Häusern einen geradezu exotischen Anblick. https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

 

Badestrand in  La Playa im Valle Gran Rey
Badestrand in La Playa im Valle Gran Rey

 

 

Vueltas
Die Gemeinde besteht aus den drei Hauptorten Calera (am Hang), Vueltas (am Hafen) und La Playa. …https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

 

entlang der GM 1 Richtung Valle Gran Rey
Das Tal ist seit dem Ausbau der Zufahrtsstraße und dem Hafenausbau gut zu erreichen. Zum Tal Valle Gran Rey gibt es nur eine Zufahrtsstraße, die GM1. Diese führt vom Tal bis in den Nationalpark Garajonay. Von dort verbindet die Hauptstraße das Tal mit der Hauptstadt und dem Hafen von San Sebastián de la Gomera. https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

 

Außerhalb des Tales gehören zur Gemeinde im Westen  unter anderem die Weiler Taguluche, Las Hayas und Arure, die letzteren beiden dicht am Nationalpark Garajonay liegend.

Taguluche
Im Westen der Insel liegt Taguluche,ein überraschend fruchtbares Tal. Hier wird auch noch heute der Palmenhonig hergestellt. Durch eine Serpentinenstraße kommt man von Alojera aus kommend hinunter in den Weiler. Noch vor kurzer Zeit führte hier nur ein Eselspfad hin.
Taguluche
Die Palmen werden „angezapft“ zur Herstellung des Palmenhonigs. Hergestellt wird er z. B. aus dem Saft (Blutungssaft) der Dattelpalme, der Honigpalme oder der Kokospalme.Beim Austreiben produzieren die Palmen einen süßen Saft. Um ihn zu gewinnen, werden die oberen Wedel abgeschlagen und die obere Schicht der Schnittstelle abgeschabt, bis der Palmsaft („el guarapo“) zu fließen beginnt. Eine Palme liefert ca. 15 Liter jede Nacht über einen Zeitraum von etwa vier bis fünf Monaten; tagsüber wird der aufgefangene Saft in großen Kesseln aufgekocht und zu zähflüssigem Sirup eingedickt. Der Geschmack dieses Sirups liegt zwischen Ahornsirup und Zuckerrübensirup. Der massive Entzug von Nährstoffen erfordert mehrere Jahre Pause zwischen den Ernten. Leider wird diese Ruhepause nicht immer eingehalten und so gibt es viele abgestorbene Palmenstämme die dort herumstehen, ausgesorgt und ohne Baumkrone stehen sie dort herum.
oberhalb von Alojera
Der Westen ist aber auch karg, hat oft starke Winde, vor allem des Nachts. Hier Oberhalb des kleinen Ortes Alojera

 

Westen
versteckt am Rande von Ortschaften zwischen den Bergen liegen die Stauseen, kleine Oasen mit Enten und Schulf und Palmen bis herunter zum Wasser
Garajonay
Der Nationalpark Garajonay liegt inmitten der Kanarischen Insel La Gomera. Mit einer Größe von 3.984 Hektar bedeckt der 1981 gegründete Nationalpark 10 Prozent dieser Insel. Sein einmaliges Ökosystem steht seit 1986 als Weltnaturerbe unter dem Schutz der UNESCO. Wikipedia
Lorbeerurwald
Die Lorbeerbäume sind dicht mit Mossen und Flechten bewachsen und es tropft stetig Wasser herab, vor allem, wenn der Passat drüber ist, der ja die Wälder nährt.
Inselmitte
Das Zentrum der Insel ist üppig grün und flächenddeckend mit Lorbeerurwäldern bedeckt

 

 

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