durch den Nationalpark Teide

Schon in den 50iger Jahren , genau 1954, wurde der Nationalpark gegründet, aber erst 2007 wurde er zum Weltkulturerbe erklärt und mit geschützten Gebieten ausgezeichnet.

Das liegt wohl auch an der Vielfalt der Pflanzen mit hohem endemischen Anteil, aber natürlich auch an einzigartigen Vulkanlandschaft.

Pflanzen Teide
Pflanzen Teide
https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
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Der Nationalpark liegt sehr zentral, umfasst eine Größe von ca 19.200 Hektar und liegt fast inmitten der Insel.  Der Gipfel des Teide ist mit seiner Höhe von 3718m der höchste Berg von Spanien. Vom Meeresboden aus gemessen hat er eine Höhe von 7500 m und ist der dritthöchste Insel-Vulkan der Erde.

Die Caldera Las Cañadas ist umringt von der „Arena“, das sind die noch bestehenden Außenwände des eigentlichen alten Vulkanes Chahorra (Pico Vieja), der einst noch 1000 m höher war wie der jetzige Teide ist.

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Wolkenmeer https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
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Wolkenformation über Teide https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
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blühender Lavaboden https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
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Im Nationalpaque teide bei Calima (Saharasand und extrem hohe Temperaturen) https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

Die Caldera ist fast kreisförmig und wie ein Kessel und in diese Fläche passt ungefähr die Stadt Köln herein, nur, damit man eine ungefähre Vorstellung von den Größenverhältnissen bekommt.

 

 

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Tajinaste am Teide https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

Sein Name El Teide ist die hispanisierte Form des Guanchen-Begriffes Echeyde. Er bezeichnet die Wohnung des bösen Dämonen Guayota, welcher der Legende nach den Sonnengott Magec eingefangen hatte und im Echeyde gefangen hielt.

 

Der Pico del Teide ist ein Schichtvulkan. Seine Hänge sind kaum bewachsen. Er erhebt sich aus einer riesigen Caldera mit 17 Kilometer Durchmesser namens Las Cañadas. Nach früheren Vorstellungen entstand sie vor 170.000 Jahren aus einem älteren Vulkan, dessen entleerte Magmakammer in sich zusammenbrach. Heute wird jedoch angenommen, dass der südliche Rand der „Caldera“ das „Amphitheater“ einer Trümmerlawine ist, die nach Norden ins Meer rutschte. Die Geologen vermuten, dass das unterseeische Plateau im Norden Teneriffas das Material dieses gigantischen Abrutsches ist.

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Schneeteide https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

Der Teide selbst ist nicht in einem Schritt entstanden. Der Komplex Teide-Pico Viejo ist ein Schichtvulkan, der sich durch die Anhäufung von Material aufeinanderfolgender Eruptionen bildete. Der 200 Meter hohe Teidegipfel El Pitón entstand ebenfalls aus einem älteren Krater.

Quellentext

 

Der Pico Viejo, auch Chahorra genannt, ist mit seinen 3135 Metern nach dem Teide der zweithöchste Gipfel der Insel Teneriffa und der Kanarischen Inseln. Er liegt innerhalb des Teide-Nationalparks an der südwestlichen Flanke des Teide, und bildet mit diesem den Teide-Pico-Viejo-Komplex. Sein Krater hat einen Durchmesser von 800 m und ist bis zu 250 m tief.

Am Pico Viejo ereignete sich die bisher letzte Eruption in den Grenzen der Caldera Las Cañadas. Vom 9. Juni bis zum 14. September 1798 fand an seiner Flanke ein Ausbruch der Stärke 3 des Vulkanexplosivitätsindex statt. Dabei entstanden die Krater der Narices del Teide (Nasenlöcher des Teide), und es wurde ein ausgedehnter Lavastrom produziert.

Quelltext

 

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Wüstenähnliche Landschaft Nationalpark https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
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Teide mit Schnee https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
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Die Roques de Garcia , an der Ucancaebene am Urvulkan und am Fuße des Teides mit einer Höhe von 2200. Der Felsen hat lilarote Adern und ist durch Eisenerze und Mineralien, sowie Wind, Wetter, Salz und Frost je nach Jahreszeit und Sonnenstand immer in anderen starken Farben anzutreffen . https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

Aus geomorphologischer Sicht handelt es sich um ein Naturwunder. Die Struktur der Caldera und der Schichtvulkan Teide-Pico-Viejo sind einzigartig auf der Welt. Das macht ihn aber nicht so wertvoll. Es sind Hunderte Vulkankegel, erstarrte Lavaströme oder Höhlen, die seine wissenschaftliche und landschaftliche Bedeutung ausmachen.

Der Nationalpark  ist von dem Naturpark Corona Forestal umgeben, der mit einer Ausdehnung von 46.612,9 Hektar das größte Naturschutzgebiet der gesamten autonomen Gemeinschaft der Kanarischen Inseln ist.

 

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Canadas https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
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Manchmal zieht die Teidespitze die Wolken zu einem sich drehenden Sonnenhut und schwebt dicht über der Spitze des Vulkanes. https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
Links der Pico del Teide und rechts der Pico Viejo
Links der Pico del Teide und rechts der Pico Viejo https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
Die "Azujelos", Vulkangestein bunt gefärbt. Das leuchtende Grün kommt vom extremen Schwegelgehalt, das Lilarot vom Eisengehalt. Dazwischen gelbe und ornge Töne..von den verschiedensten Mineralien und dem unterschiedlichen Salzgehalt der Luft
Die „Azujelos“, Vulkangestein bunt gefärbt. Das leuchtende Grün kommt vom extremen Schwegelgehalt, das Lilarot vom Eisengehalt. Dazwischen gelbe und ornge Töne..von den verschiedensten Mineralien und dem unterschiedlichen Salzgehalt der Luft, das Lilarot vom Eisengehalt. Dazwischen gelbe und ornge Töne..von den verschiedensten Mineralien und dem unterschiedlichen Salzgehalt der Luft. https://www.shutterstock.com/g/akima+futura
Zwilling ...Vulkangestein geadert in Rottönen mit Lila und hellbeige
Zwilling …Vulkangestein geadert in Rottönen mit Lila und hellbeige. https://www.shutterstock.com/g/akima+futura

Der Teide selbst ist nicht in einem Schritt entstanden. Der Komplex Teide-Pico Viejo ist ein Schichtvulkan, der sich durch die Anhäufung von Material aufeinanderfolgender Eruptionen bildete. Der 200 Meter hohe Teidegipfel El Pitón entstand ebenfalls aus einem älteren Krater.

Der letzte Ausbruch am Teide-Massiv fand am 18. November 1909 am Chinyero, einem Schlackenkegel 10 km nordwestlich des Gipfels statt. Der letzte Ausbruch innerhalb der Caldera ereignete sich im Jahre 1798 an den Narices del Teide, die an der Flanke des westlichen Nachbarvulkans Pico Viejo (3134 m) liegen. Der einzige überlieferte explosive Ausbruch erfolgte um 50 v. Chr. an der Montaña Blanca an der Ostflanke des Teide, als aus einer 15 km hohen Eruptionssäule etwa 0,25 km³ DRE Bimsstein und Asche niedergingen.[4]

Quellennachweis

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2 Kommentare zu „durch den Nationalpark Teide

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